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Der Klang der Geschlechter

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Lich (con). »Frauen müssen auch heute noch in vielen Dingen Grenzen erfahren, während andere Grenzen gegen sie überschritten werden, wo es nicht geschehen sollte.« So erklärten Karla Katja Leisen und Susanne Ines Schmid die Ambition, die hinter ihrem Konzert zum Internationalen Frauentag im Hofgut Kolnhausen steckte. Der Klang als Mittel der Verbindung von Frau zu Frau, dass wollten sie mit einem Gongkonzert erreichen. Gemeinsam schaffen Leisen und Schmid als SUKAwave mit ihren Instrumenten einen ganz eigenen Zauber.

Lich (con). »Frauen müssen auch heute noch in vielen Dingen Grenzen erfahren, während andere Grenzen gegen sie überschritten werden, wo es nicht geschehen sollte.« So erklärten Karla Katja Leisen und Susanne Ines Schmid die Ambition, die hinter ihrem Konzert zum Internationalen Frauentag im Hofgut Kolnhausen steckte. Der Klang als Mittel der Verbindung von Frau zu Frau, dass wollten sie mit einem Gongkonzert erreichen. Gemeinsam schaffen Leisen und Schmid als SUKAwave mit ihren Instrumenten einen ganz eigenen Zauber.

»Wir wollen beraten und gleichzeitig Kunst schaffen«, erklären die beiden ausgebildeten Klangberaterinnen. Im Gegensatz zu Klangmeditationen oder Klangmassagen steht bei den Konzerten jedoch nicht der Heilungsansatz im Vordergrund, sondern vielmehr die Kunst. Bei ihren Konzerten verwenden sie Instrumente wie Klangschalen, Gongs, Trommeln, Handpans oder auch das Aureliaphon – die Engelsleiter.

Zum Internationalen Frauentag erwartete die Besucher am darauffolgenden Sonntag im Kellergwölbe des Hofguts darum ein ungewöhnliches Konzert: »Die Schwingungen die durch das anschlagen der Instrumente entsteht, durchfluten den gesamten Raum und bringen die totale Entspannung«, erklärt Ines Schmid. »Wir spielen auch nicht auf unseren Instrumenten, sondern mit ihnen.« Und so schufen sie am Sonntag eine außergewöhnliche Klangkulisse. Die Schwingungen der Gongs – mal leise angeklopft, mal beinahe gestreichelt – brachten den Raum zum schwingen und trotz geringer Lautstärke konnte man das auch vor der Eingangstür spüren.

Zudem hatte der Konzeptkünstler Roman Geyer auf dem Platz neben dem Gutsherrenhaus ein Installation geschaffen, die auf das Missverhältnis von Frauen und Männern in Vorstandspositionen börsenorientierter Unternehmen aufmerksam machen sollte.

Aufnahmen können unter dem Namen »Installation-Lich-12-3-2017« bei Youtube gefunden werden. Das Konzert entstand in Kooperation mit dem Zonta Club Burg Staufenberg. Die Einnahmen kommen dem Verein Wildwasser Gießen und der Bertaungsstelle gegen sexuellen Missbrauch zugute.

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