Seit Mai wird in Leihgestern eine Kita gebaut. Die Arbeiten dauern mindestens bis Ende Mai kommenden Jahres. FOTO: SRS
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Seit Mai wird in Leihgestern eine Kita gebaut. Die Arbeiten dauern mindestens bis Ende Mai kommenden Jahres. FOTO: SRS

Kita-Neubau wird deutlich teurer

  • vonStefan Schaal
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Statt 3,6 Millionen Euro wird die neue Kita an der Pauluswiese in Leihgestern nun 5,34 Millionen Euro teuer. Außerdem verzögert sich die Fertigstellung der seit drei Jahren geplanten Einrichtung erneut.

Beim Neubau der Kita an der Pauluswiese in Leihgestern gibt es erneut Verzögerungen - und eine deutliche Kostensteigerung. Der Bau wird um 1,74 Millionen Euro teurer als geplant und soll nun 5,34 Millionen Euro in Anspruch nehmen. Das Stadtparlament hat am Dienstag der Genehmigung einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe der Mehrkosten zugestimmt. Die Fertigstellung der Kita verschiebt sich zudem um drei Monate auf Ende Mai 2021.

König berichtet von höheren Zuschüssen

Hauptgrund für die Kostensteigerung ist, dass sich der Standort der Kita um einige Meter verschoben hat, sie entsteht nun auf dem Außengelände der Kita Regenbogenland. Gleichzeitig, erklärt Bürgermeister Jörg König (CDU), seien die Preise im Baugewerbe in den vergangenen Monaten exorbitant gestiegen.

Außerdem hätten sich Planungsänderungen ergeben. Unter anderem müsse das Gebäude um 30 Zentimeter höher als ursprünglich geplant eingestellt werden, um das Erdgeschoss über Straßenniveau zu bekommen. Die Grünen fragten nach, ob die Stadt Schadensersatzforderungen gegen den Planer erwägt. Nach Auffassung der Bauverwaltung seien laut König aber "keine schwerwiegenden Fehler" festzustellen. Der Bürgermeister erklärte, dass es für den Bau mit 2,25 Millionen Euro erheblich höhere Zuschüsse als geplant gebe. Daher sei die Kostensteigerung zu verkraften.

An der Pauluswiese soll unter Trägerschaft der Stadt eine zweigeschossige Kita für maximal 125 Kinder entstehen. Im November 2017 wurden erstmals konkrete Pläne für die Kita vorgestellt. Danach verzögerten sich die Pläne, bis im Mai unter Leitung von Bauunternehmer Kai Laumann die Arbeiten begonnen haben.

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