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Die Kita-Kinder und ihre selbst gemalten Grüße

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"Wir vermissen euch!" Diese Aussage ist auf einem Betttuch, bunt gestaltet, an der Außenwand der Kita Finkenweg in Krofdorf zu lesen. Dort wird wie in vielen anderen Kindertagesstätten zurzeit nur ein Notgruppendienst angeboten. Zwölf Kinder werden betreut, alle anderen sind zu Hause, würden aber zu gerne wieder in die Einrichtung kommen. Auch in Krofdorf - wie in vielen anderen Einrichtungen im Gießener Land und wie bereits mehrfach berichtet - sind die Kita-Leitung und die Erzieherinnen bemüht, Kontakt zu den Kleinen zu halten. "Wir wissen, dass in den Familien viele neue Medien ausprobiert werden", erzählte eine Erzieherin. Omas lesen ihren Enkeln über Skype Geschichten vor, alte Kassetten werden neu bespielt, es wird gebacken und mit den Kindern gekocht. Papas werkeln mit ihren Kindern, oder die Familie arbeitet zusammen im Garten. Auch die Erzieher haben nachgedacht, wie sie die Kinder zu Hause beschäftigen können. Sie gaben Bastelpapier weiter mit der Idee, daraus bunte Regenbogenbilder zu gestalten. Die fertigen Bilder schmücken nun den Zaun vor dem Kindergarten im Finkenweg.

Außerdem wurden an die Kinder Anleitungen weitergegeben, damit sie zu Hause Knetseife herstellen oder Schokobrötchen backen konnten. Auch Sonnenblumenkerne zum Aussäen wurden ihnen in kleinen Töpfchen angeboten. Um den Kindern zu helfen, die Pandemie zu verstehen, wird das Büchlein "Paula und die Pandemie" empfohlen. "Wir freuen uns weiter sehr, wenn unsere Kinder kleine Briefe oder Bilder für uns gestalten und sie in den Briefkasten der Kita werfen", so die Erzieherinnen.mo/FOTO: MO

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