Kirchenkreis sorgt sich um Partnergemeinden

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Gießen/Wetzlar(bkl). Acht Partnerschaften verbinden den Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill mit Kirchenkreisen und Gemeinden in aller Welt. Die Corona-Pandemie hat inzwischen auch die Menschen erreicht, mit denen bereits seit Jahrzehnten durch gegenseitige Besuche und Projekte und Kontakte ein vielfältiger Austausch besteht. Zu den Betroffenen gehören Gemeinden in Afrika und Asien.

Die Lage in Botswana etwa "ist ernst. Nachdem im südlichen Afrika die ersten CoronaFälle aufgetreten sind, haben sich Namibia und Botswana nach außen und innen abgeschottet", sagt Thomas Fricke, Vorsitzender des Botswana-Ausschusses im Kirchenkreis.

"Wir benötigen Hilfe für die Menschen, die auf der Straße leben, die Obdachlosen, Alkoholkranken, für die, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Wenigstens Seife und andere Hygienemittel müssten wir verteilen können", sagt Pastor Etienne Bazie, Direktor der kirchlichen Entwicklungsorganisation ODE in Burkina Faso. Dass in der Region Wetzlar/Braunfels/Gießen schon viele Spenden zusammengekommen sind, freut ihn. Zu den erschwerten Lebensbedingungen durch Terror, Versorgung der Binnenflüchtlinge, Nahrungsmittelknappheit und Temperaturen um 43 Grad im Schatten kommt das Virus hinzu. Von 15 westafrikanischen Staaten steht Burkina Faso an der Spitze der Erkrankten. Der Kirchenkreis bittet um Spenden.

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