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Kirche ruft zu Spenden auf

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Von: Redaktion

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Gießen/Wetzlar (bkl). Die Notlage in Namibia hat sich durch die Coronapandemie extrem verschärft. Bei einem Runden Tisch mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und Partnerschaftsgruppen hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) hierüber informiert. An der digitalen Veranstaltung nahm auch Dr. Christiane Esser teil, Vorsitzende des Namibia-Partnerschaftsausschusses des evangelischen Kirchenkreises an Lahn und Dill.

Die Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Windhoek gibt es bereits seit 41 Jahren. »Täglich finden im Gebiet unserer Partnerschaft Beerdigungen statt«, berichtet Esser. Zudem seien die Krankenhäuser auf die vielen Infizierten nicht eingestellt. Wegen des Lockdowns hätten die Menschen keine Möglichkeit, zur Arbeit zu gehen. Ohne Einkommen aber müssten sie hungern.

Kaum Einkünfte

Auch die Einkünfte der Kirche seien zurückgegangen - um 90 Prozent innerhalb eines Jahres, sie könne keine finanzielle Unterstützung mehr leisten, erklärt Esser und bittet um Spenden für die Partner im südlichen Afrika.

Spenden sind möglich über das Konto des Kirchenamtes, IBAN: DE59 5155 0035 0010 0309 06; Stichwort: Namibia.

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