Kinderbetreuung: SPD-Anträge scheitern

  • Patrick Dehnhardt
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Hüttenberg(pad). Die Hüttenberger SPD wollte in der jüngsten Gemeindevertretersitzung über die Rückkehr zum Regelbetrieb in den Kindertagesstätten diskutieren. Der kurzfristig eingebrachte Antrag schaffte es jedoch nicht auf die Tagesordnung. Volker Breustedt (SPD) sprach von einer für die Eltern unzumutbaren Situation, "die nicht von der Gemeindeverwaltung verursacht, aber zu beheben ist". Bürgermeister Christof Heller entgegnete, dass es im Lahn-Dill-Kreis klare Regelungen zur Kinderbetreuung gebe. So sei beispielsweise die Kapazität einer Regelgruppe auf 14 Kinder beschränkt. Freie Plätze, die nicht für den Nachwuchs von in systemrelevanten Berufen tätigen Eltern benötigt werden, würden vorrangig an Vorschulkinder vergeben. Zudem sollen die Kinder ab kommender Woche im wochenweisen Wechsel betreut werden. Der SPD-Antrag erreichte nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit, um auf die Tagesordnung gehoben zu werden.

Genauso erging es einem zweiten SPD-Antrag, der eine Schätzung der Kosten eines Kita-Gebühren-Erlasses forderte. "Diesen Antrag finde ich überflüssig", sagte der Bürgermeister. Solange man nicht wisse, welchen Kostenanteil das Land und der Bund übernähmen, könne man über einen Gebührenerlass nicht beraten.

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