Grenzen der Kapazität

Keine Teichillumination durch Feuerwehr beim Lichterfest

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Laubach (pm). Erstmals seit über 40 Jahren illuminiert die Laubacher Feuerwehr am Lichterfest nicht den Schwanenteich. Die "Teichgruppe" hatte jedes Jahr zwei Wochen zuvor jeden Abend einige Stunden damit zu tun, die Pumpen und Lichter sowie sämtliches Elektromaterial zu testen und eventuell zu reparieren. "Immer wieder war auch mal etwas altersbedingt auszutauschen und zu ergänzen", schreiben Laubachs Floriansjünger.

Von der Feuerwehr wurde jedes Jahr aus eigenen Beständen viel Material "auf den Teich gebracht". So wurden meterweise Schläuche verlegt, um die Fontänen zu versorgen. Allein sieben Pumpen wurden für die Wasserspiele eingesetzt. Entsprechend mussten meterweise Kabel für die Illumination verlegt werden. Viel Arbeit, alles ehrenamtlich, ohne Kosten für die Beteiligten.

Damit die Qualität der Teichgestaltung auf einem relativ hohen Niveau gehalten werden konnte, hat die Vereinsgemeinschaft auf Bitten der "Teichgruppe" den vergangenen Jahren auch immer mal kleinere Ersatzbeschaffungen finanziert. Vieles hat der Feuerwehrverein dazugegeben. Der Teich war jedes Jahr ein beliebter Blickfang für die zahlreichen Hobbyfotografen.

"Aus vereinsinternen Gründen", so heißt es weiter, "stehen wir in diesem Jahr für die Teichgestaltung nicht zur Verfügung. Auch wir stoßen an Kapazitätsgrenzen und bitten die Besucher um Verständnis, dass der Teich in diesem Jahr eventuell ganz anders aussehen wird." Dennoch werde man am Lichterfest vertreten sein. So sorgt die Einsatzabteilung mit dem Brandsicherheitsdienst für einen geordneten Ablauf, die Kinder- und Jugendfeuerwehr stellt ein schönes Lichtermotiv auf und der Verein freut sich auf viele Besucher an seinem Getränkestand.

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