Junge Union setzt auf Nachhaltigkeit

  • vonRedaktion
    schließen

Gießen (pm). Die Junge Union (JU) im Osten des Landkreises hat auch ein Wahlkampfprogramm beschlossen. Die Nachwuchspolitiker legen dabei den Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit. Dabei sollen »ökologische, ökonomische und soziale Interessen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern in Einklang miteinander gebracht werden«. Ziel müsse es sein, dass der Ostkreis für künftige Generationen lebenswert bleibt und für junge Menschen attraktiv wird, um der Abwanderung in die Städte entgegenzuwirken.

Erster Baustein dafür sei eine intakte Umwelt. So fordert die JU die Aufforstung und Erhaltung der Wälder wie auch die Erhaltung und Pflege der Naturschutzgebiete und Naturdenkmäler. Sie bekennt sich zur Energiewende und befürwortet die Förderung des Ausbaus von Fotovoltaik-Anlagen. Einem Ausbau der Windkraftanlagen steht sie aufgrund »der negativen Auswirkungen auf Natur und Landschaft« skeptisch gegenüber.

Im ländlich geprägten Ostkreis sind Vereine und andere ehrenamtliche Vereinigungen wichtige Bestandteile. Die Junge Union will, dass in den Verwaltungen feste Ansprechpartner für Vereine geschaffen werden, die zum Beispiel bei Förderanträgen helfen. Die Kommunen sollten einen ausgeglichenen Haushalt anstreben, vorhandene Schulden seien aus Gründen der Generationengerechtigkeit abzubauen.

Außerdem fordert die JU unter anderem eine Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit, um die Haushalte zu entlasten, und eine konsequente Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes in den Rathäusern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare