Pflegeeltern

Jugendämter laden zum Info-Abend ein

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Gießen(pm). Wenn leibliche Eltern ihre Kinder nicht ausreichend versorgen können, können Pflegeeltern eine wichtige Hilfe für alle Beteiligten sein. Die Jugendämter von Landkreis und Stadt Gießen suchen deswegen ständig engagierte Paare, Familien und Einzelpersonen, die bereit sind, ein fremdes Kind oder einen Jugendlichen bei sich aufzunehmen und ein Pflegeverhältnis einzugehen.

Da diese besondere Aufgabe viel Vorbereitung bedarf, veranstalten beide Jugendämter einen kostenlosen Informationsabend, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, sich unverbindlich und ohne Anmeldung zu informieren. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 11. Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule in der Fröbelstraße 65 in Gießen.

Kinder und Jugendlichen brauchen Liebe, Fürsorge, Respekt und Grenzen als wichtige Voraussetzungen für ein kindgerechtes Aufwachsen. Manchmal können aber leibliche Eltern ihre Kinder nicht ausreichend versorgen, fördern und erziehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und können zum Beispiel eine psychische Erkrankung sein, oder auch Drogenabhängigkeit und Überforderung. Erst wenn ambulante Beratungsangebote und Hilfemaßnahmen nicht ausreichen, muss für Kinder betroffener Eltern eine Perspektive außerhalb der Herkunftsfamilie gesucht werden.

Unterschiedlich sind die Anforderungen an Pflegeeltern in den verschiedenen Formen der Vollzeitpflege. Facetten dieses Themenbereichs zu beleuchten, Pflegeformen zu erklären und für das heikle Thema an sich zu sensibilisieren, ist Aufgabe des jetzt anstehenden Informationsabends.

Bei allen Angelegenheiten rund um das Thema Pflegstellen ist Barbara Heck-Odignal Ansprechpartnerin für den Landkreis Gießen, Telefon 06 41/93 90-95 92, E-Mail: b.heck-odignal@lkgi.de; für die Stadt Gießen ist Petra Sommer zuständig, Telefon: 06 41/306-23 70, E-Mail: petra.sommer@giessen.de.

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