Jeder Zweite meidet Geldautomaten im Ausland

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Frankfurt (pm). Die Deutschen lieben ihr Bargeld, auch auf Reisen. Was die Bargeldversorgung am Urlaubsort angeht, sind viele Bundesbürger allerdings extrem konservativ: Laut einer aktuellen Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank meidet jeder Zweite (49 Prozent) Geldautomaten im Ausland. Knapp 40 Prozent nehmen einen Bargeldvorrat für die gesamte Dauer der Reise mit, neun Prozent lassen sich ausschließlich Geld am Bankschalter auszahlen. "Wer ins Ausland reist, sollte wirklich nur einen überschaubaren Bargeldbestand - maximal 100 Euro - mitnehmen, da die Diebstahlgefahr sehr hoch ist", rät Frank Kuczera von der Postbank. In den USA oder vielen skandinavischen Ländern kann dieser Betrag für die gesamte Reisedauer ausreichen, da hier selbst Kleinstbeträge per Girokarte, Kreditkarte oder Smartphone-App bezahlt werden können.

In anderen Urlaubsländern kommt man um frisches Bargeld nicht herum. Deshalb rät Frank Kuczera: "Vor der Reise sollte man sich bei seiner Hausbank informieren, wo und wie man im Urlaubsland günstig oder entgeltfrei Bargeld abheben kann."

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