Coronavirus

Inzidenz steigt auf 235

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Gießen (pm). Das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen hat am Wochenende 117 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz ist damit wieder gestiegen und zwar von 199,9 am Freitag auf 235 (Stand: Sonntag, 17 Uhr).

Für die am Samstag in Kraft getretende Bundesnotbremse sind allerdings die Zahlen des Robert-Koch-Institutes, die dem hessischen Sozialministerium vorliegen, ausschlaggebend. Dort wird die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Gießen mit 243,5 angegebenen (Stand: Sonntag, 0 Uhr). Die Unterschiede zu den Daten des Gesundheitsamtes sind auf Meldeverzögerungen zurückzuführen.

Laut Gesundheitsamt müssen derzeit 56 der 1553 aktiven Corona-Fälle im Landkreis stationär behandelt werden - einer weniger als am Freitag. Außerdem ist ein weiterer Mensch an beziehungsweise mit dem Virus gestorben. Insgesamt zählte das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie 340 Todesfälle. Die Gesamtzahl der Coronafälle wird mit 12 345 angegeben.

Im Folgenden die aktiven Corona-Fälle in den Kommunen, in Klammern die Sieben-Tage-Inzidenz: Allendorf/Lumda 6 (49,2), Biebertal 48 (169,2), Buseck 50 (225,2), Fernwald 19 (86,8), Gießen 645 (298,4), Grünberg 50 (80,8), Heuchelheim 36 (140,7), Hungen 77 (254), Langgöns 72 (213,9), Laubach 56 (93,8), Lich 71 (203), Linden 80 (343,7), Lollar 100 (407,4), Pohlheim 112 (275,7), Rabenau 13 (59,6), Reiskirchen 30 (97,6), Staufenberg 46 (318,7) und Wettenberg 42 (167).

Zur Erklärung: Für die Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz spielen nur diejenigen eine Rolle, die sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Virus angesteckt haben. Zu den aktiven Corona-Fällen zählen dagegen all jene Personen, die als infektiös gelten und sich in der Regel 14 Tage in Quarantäne befinden.

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