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Das "Rink"-Team bei der Junioren-Europameisterschaft.

Internationales Flugfeld

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Hüttenberg (jow). Für Lars Rink waren es besondere Tage: Bei der Junioren-Europameisterschaft der Modellsegelflieger konnte sich der Zehnjährige aus Hüttenberg mit den Besten des Kontinents messen. Er landete im Gesamtklassement auf dem 29. Platz von fast 50 Teilnehmern.

Ein entscheidender Faktor am Wettkampftag: das Wetter. Vater Andreas Rink berichtete, dass es sonnig und nicht sehr windig war. Im ersten Durchgang fehlten Lars Rink 39 Sekunden zur geforderten Maximalzeit von 240 Sekunden, die der Modellflieger in der Luft bleiben sollte. "Der Start und auch der Flug waren aber absolut in Ordnung, mehr war einfach nicht drin", erklärte der Vater. Im zweiten Durchgang hat der Starthelfer das Modell nicht sauber rausgelassen, was mit einer sehr kurzen Flugzeit endete.

Die restlichen Durchgänge liefen dann recht gut. "Es gab noch einen Fehler in der Trimmung des Modells, der auch noch einmal ein paar Sekunden gekostet hat. Mit Platz 29 hat Lars die Europameisterschaft aber ordentlich abschließen können", freut sich Andreas Rink.

Gestartet wurde in Nord-Mazedonien auf einer Hochebene, umgeben von Bergen, was für ein wunderbares Panorama sorgte. Auch mit den sonstigen Bedingungen und Gegebenheiten vor Ort zeigte sich die "Reisegruppe Rink" zufrieden: "Die Menschen hier sind sehr freundlich und hilfsbereit."

Während der Wettbewerbe konnten die Mittelhessen auch Kontakt zu Modellfliegern aus anderen Nationen knüpfen, von Franzosen über Slowaken bis Israelis. Israel stellt übrigens mit Sagni Brudni den neuen Europameister. Er verwies im Stechen den Russen Anton Sidorkon auf den zweiten Platz. Lars Rink landete mit 1159 Sekunden auf dem 29. Platz.

Am Samstag hatten Lars, sein Vater Andreas und Bruder Leon an dem Vor-Wettbewerb teilgenommen, um sich mit dem Gelände vertraut zu machen: "Trotz sonnigem Wetter mit wenig Wind war es schwierig, zu fliegen", bericht Lars Rink.

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