Als Videokonferenz

Interkommunales Treffen der Grünen

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Gießen (pm). Die Grünen in und um Gießen haben jetzt ihr 34. interkommunales Treffen als Videokonferenz absolviert. Den Teilnehmern aus Fernwald, Gießen, Pohlheim, Laubach und Linden standen die Listenführerin der Kreis-Grünen, Kerstin Gromes, sowie der Bundestags-Direktkandidat für den Wahlkreis Gießen-Vogelsberg, Behzad Borhani, für Gespräche zur Verfügung.

Ein Thema waren die coronabedingten Veränderungen des »normalen« Wahlkampfes. »Wir haben uns inzwischen an diese Formen des digitalen Wahlkampfs gewöhnt«, erklärte Gromes. Eines dieser Formate sind die »Dienstagsgespräche«, kürzlich zum Beispiel mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir zu den Themen Bauen und Mobilität.

Ähnliche Wege gehen die Lindener Grünen mit ihrem Format »Grüne Soße«. Dort ist der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Helge Peukert zum Thema »Klimaneutralität: Chance oder Illusion?« am 5. März nächster Gesprächspartner.

Aber Wahlkampf sei nicht alles, berichtet Dr. Christof Schütz von den Lindener Grünen in seiner Pressemitteilung. Die tägliche Arbeit in den Kommunen für Umwelt und Naturschutz gehe unabhängig von Wahlterminen weiter. Insbesondere das Thema »Ausgleichsmaßnahmen« für Eingriffe in die Natur sei ein Dauerbrenner. In allen beteiligten Kommunen bestehe das gleiche Dilemma: Ausgleichsmaßnahmen, die in Bebauungsplänen festgeschrieben sind, können nicht überprüft werden, weil sie oft nicht angemessen dokumentiert werden und in den öffentlich zugänglichen Datenbanken nicht eingesehen werden können. Kommunen und Kreis fehle das Personal, um Verstöße zu ahnden - ein unendliches Ringen zum Schutz der Artenvielfalt. »Das fordert einen langen Atem«, erklärte die Umweltdezernentin des Landkreises, Dr. Christiane Schmahl.

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