Indien-Sonntag im Gießener Land

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Die Kirchengemeinden der evangelischen Dekanats-AG Grünberg-Hungen-Kirchberg begehen am Wochenende den Partnerschafts-Sonntag mit der indischen Diözese Krishna-Godavari. Die drei Dekanate nehmen als Teil der Propstei Oberhessen für die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) die Gestaltung der seit 1983 bestehenden Beziehungen wahr. Beim jährlichen Partnerschafts-Sonntag – empfohlener Termin ist diesmal der 3. Februar – feiern die Gemeinden einen Gottesdienst, dessen Inhalte mit den Partnern abgestimmt sind, halten Fürbitte und informieren sich gegenseitig.

Die Kirchengemeinden der evangelischen Dekanats-AG Grünberg-Hungen-Kirchberg begehen am Wochenende den Partnerschafts-Sonntag mit der indischen Diözese Krishna-Godavari. Die drei Dekanate nehmen als Teil der Propstei Oberhessen für die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) die Gestaltung der seit 1983 bestehenden Beziehungen wahr. Beim jährlichen Partnerschafts-Sonntag – empfohlener Termin ist diesmal der 3. Februar – feiern die Gemeinden einen Gottesdienst, dessen Inhalte mit den Partnern abgestimmt sind, halten Fürbitte und informieren sich gegenseitig.

Das Thema lautet in diesem Jahr »Gottes Willen tun«. Im Mittelpunkt wird ein Text aus dem Neuen Testament der Bibel stehen, der in einem Gleichnis zeigt: Menschen hören Gottes Wort unterschiedlich und befolgen es unterschiedlich. Das bedeutet auch: Die gleiche Botschaft (das »Evangelium«) wird in Oberhessen und in Krishna-Godavari unter ganz verschiedenen sozialen und kulturellen Bedingungen verstanden – und umgesetzt.

Diese letztlich weltweite christliche Vielfalt zu tolerieren und zugleich gemeinsam und verbindlich im Einsatz für Schwache und Entrechtete zu handeln – das ist die Herausforderung einer Partnerschaft.

In der Diözese Krishna-Godavari, einer von 21 Regionen der Kirche von Südindien, leben etwa 300 000 Christen meist mit armer und kastenloser Herkunft. Hinzu kommt der Minderheitenstatus von nur etwa vier Prozent Christen in Indien bei über 80 Prozent Hindus und etwa zwölf Prozent Muslimen. In solch multi-religiöser Umgebung ist die Diözese Krishna-Godavari erkennbar durch intensives gottesdienstliches Leben und eine vorbildliche Sozialarbeit, berichtet Pfarrer Bernd Apel aus Buseck.

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