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Bürgermeister Rainer Wengorsch, Carsten Hensel (Sachbereich Wasserversorgung) und Hagen Roth (Fachbereichsleiter Technische Dienste) besichtigen die Pumpstation (v. r.).

Zwei Ofenrohre und ein kleines Dach

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Hungen (pm). Zwei Ofenrohre mit kleinem Dach, die aus dem Erdboden ragen und zwei quadratische Metalldeckel im Boden - mehr ist von der neuen Pumpstation in Nonnenroth an der Kreuzung von Heer- und Hauptstraße nicht zu sehen.

Investition in die Infrastruktur

Viele Passanten werden die Pumpstation noch gar nicht wahrgenommen haben, obwohl sie eine große Bedeutung für die Wasserversorgung im Dorf hat.

»Wir investieren in die Versorgungssicherheit und modernisieren unsere Infrastruktur, natürlich auch mit Blick auf die Energieeffizienz, immer weiter«, sagte Bürgermeister Rainer Wengorsch dieser Tage bei einer Besichtigung der Anlage.

Verborgen im Untergrund verläuft eine Fernwasserleitung der Ovag, die an dieser Stelle »angezapft« wird und alle Anlieger in Villingen mit Wasser versorgt. Das funktioniert aber nur, wenn das Wasser in den Villinger Wasserhochbehälter gepumpt werden kann.

Etwa 75 Jahre lang verrichtete die alte Pumpstation an gleicher Stelle diesen Dienst im Dauerbetrieb, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Diese alte Station ist nun durch »intelligente« Pumptechnik ersetzt worden.

In Zeiten normalen Verbrauchs reicht zum Füllen des Hochbehälters sogar der natürliche (hydrostatische) Druck der Fernwasserleitung aus. Nur bei hohem Bedarf gehen die energieeffizienten Pumpen in Betrieb, um mehr Wasser bereitstellen zu können.

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