Besuch bei Reichhardt-Gruppe

Wenn der Schlepper von ganz alleine fährt

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Mitglieder und Gäste des Ortsbauernverbandes Langd-Rabertshausen folgten kürzlich der Einladung von Andreas Reichhardt, den Jahresausflug für eine Betriebsbesichtigung der Unternehmen der Reichhardt-Gruppe in Hungen und Lautertal-Engelrod zu nutzen. Reichhardt beschäftigt sich auf dem Hofgut Ringelshausen seit über 30 Jahren mit Steuerungselektronik für Landtechnik, Baumaschinen und Kommunaltechnik. Landwirte und Lohnunternehmer kennen deren GPS-Systeme und den RTK-Korrekturdatendienst, die es möglich machen, Fahrzeuge auf dem Acker ohne den Eingriff des Fahrers mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich automatisch zu lenken. Das Unternehmen in Engelrod beschäftigt sich seit den 70er Jahren mit Platinenbestückung und mit der Fertigung elektronischer Baugruppen. Der Betrieb wurde letztes Jahr von Reichhardt übernommen. Andreas Reichhardt ist auch Vorsitzender im neuen Ortsbauernverband, der nun die Hungener Ortsteile Langd und Rabertshausen umfasst.

Mitglieder und Gäste des Ortsbauernverbandes Langd-Rabertshausen folgten kürzlich der Einladung von Andreas Reichhardt, den Jahresausflug für eine Betriebsbesichtigung der Unternehmen der Reichhardt-Gruppe in Hungen und Lautertal-Engelrod zu nutzen. Reichhardt beschäftigt sich auf dem Hofgut Ringelshausen seit über 30 Jahren mit Steuerungselektronik für Landtechnik, Baumaschinen und Kommunaltechnik. Landwirte und Lohnunternehmer kennen deren GPS-Systeme und den RTK-Korrekturdatendienst, die es möglich machen, Fahrzeuge auf dem Acker ohne den Eingriff des Fahrers mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich automatisch zu lenken. Das Unternehmen in Engelrod beschäftigt sich seit den 70er Jahren mit Platinenbestückung und mit der Fertigung elektronischer Baugruppen. Der Betrieb wurde letztes Jahr von Reichhardt übernommen. Andreas Reichhardt ist auch Vorsitzender im neuen Ortsbauernverband, der nun die Hungener Ortsteile Langd und Rabertshausen umfasst.

Software statt Stroh und Heu

Das Hofgut Ringelshausen war der Treffpunkt. Viele der älteren Herrschaften erinnerten sich noch gut, wie es hier früher einmal ausgesehen hatte und so kam es schon im Hof zu lebhaften Gesprächen. In einer kurzen Präsentation gab Andrea Reichhardt einen Überblick über die letzten 30 Jahre in der Unternehmensgeschichte. Die Marketingfrau erklärte auch, mit welchen Produkten Reichhardt heute zu einer modernen Landwirtschaft beiträgt.

Nach einem Rundgang durch die ehemaligen Ställe und Scheunen, in denen heute Software entwickelt und komplette Steuerungsanlagen gefertigt werden, gab es natürlich im Rahmen einer Vorführung auch die Möglichkeit, im Traktor eben nicht selbst Hand anzulegen.

"Es ist schon komisch, wenn der Schlepper da fährt, ohne dass man etwas tut", bestätigte auch Isolde Kammer, die Ortsvorsteherin von Rabertshausen. Auch Rudolf Hofmann, einer der ältesten Rabertshäuser Landwirte, nutzte die Gelegenheit für ein völlig neues Fahrgefühl.

Danach ging es mit dem Bus nach Engelrod. Kai Kloske, der kaufmännisch-technische Leiter der Reichhardt Elektronik GmbH, führte durch die Fertigung. Kleinste Bauteile, oft mit freiem Auge kaum mehr sichtbar, werden in zwei Fertigungsstraßen automatisch auf die Leiterplatten aufgebracht. Der Nachmittag klang gesellig in Schotten bei Kaffee und Kuchen aus, bevor es wieder an den Ausgangspunkt zurückging.

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