Weniger Brutpaare

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  • Patrick Dehnhardt
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Die NABU-Ortsgruppe Villingen ist besorgt: Bei der diesjährigen Schwalbenzählung gab es einen Negativ- rekord. Während im Vorjahr noch 208 Brutpaare gezählt wurden, waren es in der laufenden Saison nur noch 151. Noch dramatischer sind die Zahlen bei den Rauchschwalben. Hier gab es nur 16 Brutpaare – im Vorjahr waren es noch 48 gewesen.

Die NABU-Ortsgruppe Villingen ist besorgt: Bei der diesjährigen Schwalbenzählung gab es einen Negativ- rekord. Während im Vorjahr noch 208 Brutpaare gezählt wurden, waren es in der laufenden Saison nur noch 151. Noch dramatischer sind die Zahlen bei den Rauchschwalben. Hier gab es nur 16 Brutpaare – im Vorjahr waren es noch 48 gewesen.

Angebot an Brutplätzen steigt

NABU-Vorsitzender Norbert Heßler hatte bereits im Mai befürchtet, dass es solch drastische Zahlen geben würde. Bereits damals kehrten die Mehlschwalben nur sporadisch und in geringer Anzahl aus den Überwinterungsgebieten in Afrika zurück. Heßler vermutet, dass viele Vögel aufgrund der winterlichen Temperaturen in den Durchzugsgebieten Italien und Spanien den Weg nicht nach Deutschland geschafft haben. Der trockene Sommer in Deutschland erschwerte dann die Aufzucht. Gute Zahlen hat Heßler jedoch von den Mauerseglern, auch wenn diese 2018 mit ihrer Ankunft bis in den Mai warten ließen. Sie profitierten vom trockenen Sommer, der Nachwuchs konnte kontinuierlich mit Futter versorgt werden. In insgesamt 126 Natur- und Kunstnestern zählte der NABU Villingen 91 Brutpaare. Besonders an der Willi-Ziegler-Schule, wo nach der Dachrenovierung nun 31 Kunstnester bereitstehen, stiegen die Brutzahlen an. Auch an vielen Privathäusern in Villingen sei mittlerweile ein ausreichendes Brutplatzangebot geschaffen worden.

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