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Eine große Gruppe verbundener Menschen machte sich auf den Weg in die Horloffaue und andere werkelten im Zerstörungschaos zum Guten.

Wanderer unterstützen NABU

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Hungen (pm). Nach der Zerstörung des »Naturschutzzentrums Alter Bahnhof Trais-Horloff« durch Vandalismus Mitte August schlug dem Naturschutzbund (NABU) Horlofftal eine Welle der Anteilnahme und Hilfsbereitschaft entgegen.

Neben einigen Arbeitseinsätzen zur Beseitigung des Zerstörungschaos haben auch viele Sympathisantinnen und Sympathisanten einen finanziellen Beitrag zur Fortführung der gemeinnützigen Arbeit des NABU Horlofftal geleistet.

Zahlreiche an Umweltthemen und Nachhaltigkeit interessierte Menschen haben seit 1988 in den vergangenen 33 Jahren am »Alten Bahnhof« rund 700 Veranstaltungen des Naturschutzzentrums besucht und möchten, dass es dort weitergeht.

Handwerker im Einsatz

Hierfür sind die Mitglieder des Vereins sehr dankbar, erklärte Vorstandssprecher Stephan Kannwischer. »Wir sind zwar entsetzt über die sinnlose Zerstörungstat, aber lassen uns nicht entmutigen, da die Fortführung der Naturschutzarbeit im Interesse aller Bürger und Bürgerinnen und der Kommune selbst ist«, so Kannwischer.

Vor einigen Tagen fanden sich rund 20 Hilfswillige und Handwerker unter Leitung von Wolfgang Macht am »Alten Bahnhof« ein, um bei den Aufräum- und Reparaturarbeiten aktiv mitzuhelfen. Ebenso kamen knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Benefiz-Wanderung zum Naturschutzzentrum.

Initiert von Karin Rühl aus Grünberg und unterstützt von Julia Marterer-Stingl vom Stadtmarketing Hungen erkundeten die Wanderer auf einer etwa 16 Kilometer langen Rund-Wanderstrecke die spätsommerliche Horloffaue mit ihren zahlreichen herrlichen Ecken.

Nach einigen Erläuterungen zum »Alten Bahnhof«, zu geologischen und naturkundlichen Besonderheiten durch Kannwischer bedankte sich seine Vorstandskollegin Ana Farago-Macht bei den Unterstützern unterschiedlicher Motivation in dieser für den Naturschutzbund in Horlofftal schweren Zeit, was Mut mache.

Eine stärkende Mittagsvesper wurde durch den Hungener Kaufmann Timo Nies gespendet, was von den aktiven Handwerkern und Wanderern sehr gewürdigt wurde. Farago-Macht konnte am Ende 270 Euro von der Benefizwanderung für die bauliche Wiederherrichtung des Naturschutzzentrums von der Initiatorin Karin Rühl entgegennehmen und gab ein herzliches Danke an alle Beteiligten zurück.

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