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Voneinander lernen

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Von: Lars Benedikt Hoppe

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Dass zum Thema »Integration« nicht allein die Aufnahme geflüchteter Menschen gehört, sollte jedem klar sein. Wenn man in einem neuen Land ankommt, muss man sich erst einmal mit den dortigen Umständen und Abläufen zurechtfinden. Eine schwierige und ebenso wichtige Hürde ist dabei unter anderem die Suche nach einem Job. In Hungen wurde nun ein entsprechendes Projekt gestartet: das Bewerber-Café.

Dass zum Thema »Integration« nicht allein die Aufnahme geflüchteter Menschen gehört, sollte jedem klar sein. Wenn man in einem neuen Land ankommt, muss man sich erst einmal mit den dortigen Umständen und Abläufen zurechtfinden. Eine schwierige und ebenso wichtige Hürde ist dabei unter anderem die Suche nach einem Job. In Hungen wurde nun ein entsprechendes Projekt gestartet: das Bewerber-Café.

Bürgermeister Rainer Wengorsch eröffnete den Treff im Kulturzentrum am Dienstagnachmittag offiziell; Interessierte können sich an jedem ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 16 bis 18 Uhr einfinden. Damit gibt es nun im Landkreis neben dem »LernRaum« in Steinbach (Mi., 16–19 Uhr, Fernwaldhalle, Foyer) und Hausen (Do., 16–19 Uhr, Bürgerhaus) ein weiteres »Integrations- und Kompetenzzentrum« unter Leitung der Diakonie Gießen und der Zaug gGmbH. Das Bewerber-Café in Hungen soll jungen Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Dort können sich Arbeitssuchende kennenlernen, Erfahrungen und Informationen austauschen und sich von den ehrenamtlichen Helfern unterstützen lassen, etwa beim Verfassen einer Bewerbung. Arbeitgeber sind eingeladen, sich das Bewerber-Café anzuschauen sowie Informationen über Ausbildungsplätze weiterzugeben.

Ziel ist es nach Angaben von Susanne Lange-Wissinger (Diakonie Gießen), in jeder Kreiskommune ein solches Zentrum einzurichten. Deren konkreten Konzepte können variieren, wie man an den Beispielen von Steinbach und Hausen erkennen kann.

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