Versteigerung von Obst in Villingen

  • Patrick Dehnhardt
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Hungen(pad). Einen großen Ansturm erlebte der Obst- und Gartenbauverein Villingen (OGV) bei der diesjährigen Obstversteigerung. Rund drei Dutzend Teilnehmer boten am Samstagmorgen mit.

Bereits seit vielen Jahren versteigert der OGV die Ernte der weit über 100 vereinseigenen Obstbäume. Diese stehen zwischen Steinbruch, Eichköppel und Horloff entlang der Feldwege und sind an der Nummerierung deutlich zu erkennen.

2018 war die Zahl derer, die einen Obstbaum ersteigern wollten, noch überschaubar gewesen. 2019 war die Versteigerung ausgefallen, da die Bäume nur wenig bis gar keine Äpfel trugen. In diesem Jahr waren es nun so viele Teilnehmer wie seit Jahren nicht mehr. "Wir profitieren da vom gestiegenen Interesse am heimischen Obst", sagte Ottmar Schad, der erstmals die Versteigerung leitete.

Von Tafelobst über Äpfel, die vor allen Dingen als Kelterobst taugen, bis hin zu einigen Birnbäumen reichte das Angebot. Besonders überrascht waren sowohl Auktionator als auch Besucher von einem Apfelbaum, der gleichzeitig reife Äpfel trug und blühte. In den kommenden Wochen können nun die Baumbesitzer auf Zeit ihre Ernte pflücken und lesen.

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