Verkehrssicherung geht im Hungener Wald vor

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Hungen(kjg). Der Forstservice Taunus bewirtschaftet nun die Hungener Wälder. Erstmals stellte er im Rahmen des Haupt- und Finanzausschusses den Waldwirtschaftsplan vor. Dieser rechnet mit knapp 55 000 Euro Minus.

Bürgermeister Rainer Wengorsch nannte als einen Grund den Preisverfall beim Holz. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre seien nicht zu erreichen. Der Markt sei voll. 2020 habe die Aufarbeitung und der Verkauf des Schadholzes sowie die Verkehrssicherung Priorität. Auf die Frage von Gudrun Rahn (SPD), warum so wenig Geld für die Aufforstung vorgesehen sei, antwortete Wengorsch: "Wir wollen das mit einem geringen Betrag vorsichtig angehen. Man weiß nicht, was man pflanzen soll."

Dem Waldwirtschaftsplan sowie den weiteren Beratungspunkten "Bebauungsplan Weedstraße" in Utphe, Bauleitplanung "Am Totenweg" in Trais-Horloff und im "Müllerweg Stockwiesen" in der Kernstadt stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig zu.

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