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Koordination und Gemeinschaftssinn sind beim Spiel "Mantear" gefragt.

Auf Tuchfühlung mit den "Neuen"

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Hungen (con). Traditionell steht die Hungener Europawoche im Zeichen der Begegnung zwischen Menschen, Kulturen, Sprachen und Beschäftigungen. Da steht einem entsprechenden Fest der Schüler und Schulen eigentlich nichts im Weg: Schon seit mehreren Jahren wird die Europawoche genutzt, um eine solche Begegnung zwischen den Schülern der vierten und fünften Klassen der Hungener Schulen zu organisieren. Immerhin können die Viertklässler bei dieser Gelegenheit schon einmal etwas von jener Schule sehen, in die sie nach den Sommerferien gehen werden und Schüler kennenlernen, die dann nur eine Klasse über ihnen sind.

Spiele im europäischen Kontext

Rund 170 Schüler der Grundschulen Hungen, Inheiden, Villingen und Langsdorf sowie der Gesamtschule (GesaHu) trafen sich nun auf dem Hof der GesaHu, um gemeinsam einen spielerischen Tag zu verbringen.

Schon lange vorher hatten sich die Schüler zusammen mit ihren Klassenlehrern auf den besonderen Tag vorbereitet. Alle Klassen dachten sich Spiele und sportliche Aktivitäten aus, die dann zum Fest in einen europäischen Kontext gebracht wurden: Jede Station war einem europäischen Land zugeordnet und trug dessen Flagge oder ein bezeichnendes Wahrzeichen. So hatte sich die Klasse 4a der Mittelpunkt-Grundschule für Frankreich das Boulespiel ausgesucht, bei dem silberne Kugeln möglichst nahe an ein "Zielschwein" befördert werden mussten.

Beim Spiel "Mantear" der 4a mussten mehrere Schüler gemeinsam einen Ball mit einem Tuch in die Luft werfen und wieder fangen - da war Koordination gefragt. Bei der 5e standen dagegen eine Dreibein-Rennen und ein Kartoffel-Duell an. Damit beschrieben ist nur eine kleine Auswahl der insgesamt 14 Spiele, bei denen man sich kennenlernen konnte. Und dass es allen Schülern viel Spaß gemacht hat, zeigte auch schon die Lautstärke auf dem Hof.

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