Streit mit Bürgermeister

Hungen(pm). Pro Hungen sieht sich von Bürgermeister Rainer Wengorsch diskreditiert. Dieser hatte der Bürgerliste, die im kommenden Jahr bei der Kommunalwahl antreten will, in einer Pressemitteilung unter anderem Populismus vorgeworfen.

In der Sache geht es um die Straßenbeiträge. Genauer gesagt um die Frage, ob deren Abschaffung eine Ursache für die beschlossene Anhebung der Realsteuern ist.

Wengorsch hatte das in einer Pressemitteilung Mitte Februar so dargestellt. Pro Hungen widerspricht dieser Aussage und sieht sich durch Auskünfte der Landesregierung und des Landkreises bestätigt.

Zahlen im Internet

Man habe eine Gegenüberstellung der Zahlen inklusive Quellenangaben auf der Webseite www.pro-hungen.de veröffentlicht, dort könnten sich interessierte Bürger selbst ein Bild machen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerliste.

Pro-Hungen-Vorsitzender Fabian Kraft verweist zudem darauf, dass Wengorsch seit 2016 immer wieder eine Steuererhöhung angekündigt habe, also zu einem Zeitpunkt, als noch Straßenbeiträge erhoben wurden. Deren Wegfall könne nun also nicht der Grund für die Anhebung sein.

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