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Um viele interessante Eindrücke bereichert: die Reisegruppe aus Hungen.

Stippvisite bei den Nachbarn

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Hungen (pm). Unter der Prämisse, das Nachbarland Belgien und die grenznahen Städte Aachen und Maastricht kennenzulernen, stand kürzlich eine Studienfahrt des Partnerschaftsvereins 1988 Hungen. Zunächst führte die vom ehemaligen Vorstandsmitglied Lothar Gebauer bestens organisierte Reise nach Aachen, wo bei einer Führung kulturhistorische Sehenswürdigkeiten der alten Kaiserstadt erläutert wurden. Danach hatte man Gelegenheit, an einer Domführung teilzunehmen, ehe die Reisegruppe zum Hotel nach Lüttich weiterfuhr, wo für die nächsten drei Tage Quartier bezogen wurde.

Tags darauf wurde nach einer Fahrt durch die Ardennen das Museum "Baugnez 44 Historical Center" bei Malmedy besucht. Zur Bewahrung der Erinnerung an den Ardennnenkrieg und das Massaker von Baugnez/ Malmedy zeigt das Museum auf einer Fläche von 850 Quadratmetern über zwei Ebenen in einer neuartigen Museografie Szenen von atemberaubender Realität: Die letzten großen Operationen und Kämpfe, die sich bei der sogenannten "Operation Wacht am Rhein" abgespielt haben. Im Anschluss fuhr man weiter nach Spa, dem weltberühmten Heilbad, wo seit dem 18. Jahrhundert bedeutende Persönlichkeiten Heilung suchten. Der Nachmittag stand in Lüttich zur freien Verfügung. Am dritten Tag stand Namur auf dem Programm, wo die Reisegruppe bei einer Führung durch die Parfümerie Guy Delforge in der Zitadelle die verschiedenen Phasen der Parfümherstellung kennenlernte. Nach der Mittagspause fuhr man die Maas entlang nach Dinant, der Stadt des Saxofonbauers Adolphe Sax. Den Tagesabschluss bildete der Besuch des Schlosses Modave, das seit 1941 im Besitz der Brüsseler Wasserfirma Vivaqua ist. Die Studienfahrt endete am nächsten Tag mit dem Besuch von Maastricht, wo bei einer Stadtführung die wesentlichen Sehenswürdigkeiten der schönen Altstadt besichtigt wurden, so die gut erhaltene Stadtmauer, der Granmarkt mit der Liebfrauenbasilika, die Bischofsmühle, die Gerberstraße und die Servatiusbasilika. Am frühen Abend trat man die Heimreise an in der Gewissheit, dass man einen hoch interessanten und gar nicht so weit entfernten Teil von Europa gesehen hatte.

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