Städtischer Baumbestand wird ausgedünnt

  • vonRedaktion
    schließen

Hungen (pm). Zum Abschluss der Rückschnittsaison sind bis 28. Februar noch einige größere Eingriffe bei städtischen Baumbeständen erforderlich. So soll unterhalb der Horloffbrücke eine Fichtengruppe gefällt werden. Diese Schnittmaßnahme steht im Zusammenhang mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens für das Baugebiet »Müllerweg-Stockwiesen«. Der gesamte Fichtenbestand ist teilweise mit dem Borkenkäfer befallen und droht abzusterben.

Unterhalb der Beethovenstraße, im Bereich des Horloffwehres, müssen mehrere Eichen gefällt werden. Sie sind nicht mehr standsicher. Bei einer Voruntersuchung durch einen Baumfachmann wurden an einzelnen Bäumen Höhlungen gesichtet. Um diese Höhlen zu erhalten und damit mögliche tierische Bewohner zu schonen, sollen die Kroneneinkürzungen so erfolgen, dass möglichst einzelne Baumstämme stehen bleiben. Das abgeschnittene Holz soll als Totholz auf der Fläche verbleiben und als Lebensraum für viele Tierarten dienen.

Im Vorgarten des evangelischen Kindergartens in der Kernstadt müssen zwei kleinere Trauerweiden gefällt werden. Hier hatten die Wurzeln der Bäume den Kanalanschluss verstopft. Am Nussbaumplatz in Rodheim ist die Fällung von zwei älteren Nussbäumen notwendig. Die Bäume haben starken Pilzbefall mit einhergehender Totholzbildung. Zur Erhaltung des Charakters der Anlage sollen zwei neue Nussbäume gepflanzt weren.

Durch die anhaltende Trockenheit der vergangenen drei Sommer haben die Bäume im Hungener Stadtwald Schaden genommen. Besonders betroffen sind alte Buchen und Eichen. Deshalb werden ab Montag, 15. Februar, an der Straße von Hungen nach Nonnenroth Bäume zur Verkehrssicherung gefällt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare