Stadt Hungen verspricht mehr 30er-Zonen

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Hungen(pm/pad). Nach der Kritik des Verkehrsclub Deutschland, in Hungen gebe es zu wenig Tempo-30-Zonen, meldet sich nun die Stadt zu Wort. "Um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen, werden in den Hungener Stadtteilen weitere Tempo-30-Zonen eingerichtet", schreibt Bürgermeister Rainer Wengorsch in einer Pressemitteilung.

In Villingen und Inheiden sind weitere Beschilderungen 2021 geplant. "Wir haben in den letzten Jahren in verschiedenen Stadtteilen bereits Tempo-30-Zonen eingerichtet und damit die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger und Radfahrer weiter verbessert. Bis Ende 2022 werden alle Stadtteile weitere Tempo-30-Zonen erhalten, wo sie notwendig sind", schreibt der Bürgermeister.

So wurden 2020 in Utphe, Feldstraße und Weyerstraße sowie in Langd mit der Obergasse weitere Straßen mit Tempo 30 ausgeschildert. Bereits 2015 erfolgte die Beschilderung in Obbornhofen im Hexenweg. Zudem seien regelmäßige Kontrollen geplant, da die Beschilderung allein kein Garant für die Einhaltung der Tempolimits sei.

Wengorsch: "Dazu muss uns niemand auffordern, wir setzen Tempo 30 Schritt für Schritt in den Stadtteilen bereits um." Vorschläge von Bürgern und Vereinen seien aber willkommen.

In Nonnenroth zeigt man sich indes verwundert: Zum einen hat der VCD in seiner Auflistung den Stadtteil außen vor gelassen. Zum anderen wurde dort vor einigen Jahren der Antrag des Ortsbeirats auf Einrichtung von Tempo-30-Zonen in mehreren Seitenstraßen abgelehnt, bestätigte Ortsvorsteher Werner Leipold im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Begründung damals: Man könne dort sowieso nicht zu schnell fahren.

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