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Die Scheune wurde zerstört.

Feuerwehreinsatz am Sonntagmorgen

Vermutlich Brandstiftung in Hungen - Scheune in Nonnenroth abgebrannt

Eine Feldscheune ist am Sonntagmorgen in Nonnenroth abgebrannt. Die Ermittler gehen inzwischen von Brandstiftung aus. 

Hungen - Update, 8. Juli, 17.32 Uhr: Erste Ermittlungsergebnisse brachte die Untersuchung der Brandstelle am Montagmorgen in Nonnenroth. Dort hatte am frühen Sonntagmorgen eine Scheune gebrannt. In der Straße Am Hainberg hatten Zeugen am Sonntag gegen 5 Uhr die Feuerwehr verständigt. Die Scheune war komplett niedergebrannt. Der Sachschaden liegt bei etwa 15 000 Euro. 

Hinweise auf Brandstiftung nach Feuer in Nonnenroth

Die am Montag durchgeführte erste Untersuchung der Brandermittler ergab Hinweise darauf, dass das Feuer vermutlich nicht durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Vielmehr ergaben sich Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung. Die Kriminalpolizei sucht daher Zeugen, die am frühen Sonntagmorgen in Nonnenroth etwas Verdächtiges beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Ermittler der Gießener Kripo unter der Rufnummer 06 41/70 06-25 55 entgegen.

Erstmeldung, 7. Juli, 13.01 Uhr: Eine Scheune in Nonnenroth ist am Sonntagmorgen durch ein Feuer völlig zerstört worden. In dem Gebäude lagerten Dutzende von Heurundballen und etliche landwirtschaftliche Maschinen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ermittler schließen Brandstiftung nicht aus.

Kurz nach 5 Uhr rückten 35 Feuerwehrmänner aus Nonnenroth, Villingen, Hungen und Inheiden mit sieben Fahrzeugen zu dem Brand außerhalb der Ortsbebauung in Richtung Kernstadt Hungen aus. "Als wir an dem Brandherd ankamen, stand die Feldscheune im Vollbrand, das Dach und Holzsparren waren bereits eingestürzt", berichtete der stellvertretende Stadtbrandinspektor Jörg Ritter als Einsatzleiter.

Ähnlicher Brand bereits im September

Auch der Kriminaldauerdienst war vor Ort. Es wurde gemutmaßt, dass es sich bei der Brandursache nicht unbedingt um eine Selbstentzündung der Heuballen handeln müsse. Denn bereits letzten September habe im Außenbezirk des Ortsteils eine andere Feldscheune gebrannt. Der Sachschaden wurde von Feuerwehr und Polizei auf 10000 bis15000 Euro taxiert.

Scheune war nicht mehr zu retten

Mit vier C-Rohren wurde anfangs versucht, das Feuer zu löschen. Danach ließ man die nicht mehr zu rettende Scheune kontrolliert abbrennen. Diese, mit einer Grundfläche von etwa acht mal fünfzehn Metern nach hinten in das aufsteigende Gelände eingebaut, besteht auf drei Seiten im Erdgeschoss aus gemauerten Steinen, ansonsten aus Holz, das fast restlos verbrannte. Eingedeckt war die Scheune mit Ziegeln und Eternit.

Nach dem Abbrennen übernahm zuerst die Freiwillige Feuerwehr aus Nonnenroth die Brandwache, abgelöst später durch die Feuerwehrkameraden aus Villingen.

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