Rund um die Uhr einsatzbereit

  • Patrick Dehnhardt
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Hungen(pad). Auf ein einsatzreiches Jahr blickt die Freiwillige Feuerwehr Obbornhofen zurück: Insgesamt 19 Einsätze wurden geleistet, berichtete Wehrführer Thomas Willa nun in der Jahreshauptversammlung. Siebenmal wurden die Obbornhofener zu Brandeinsätzen gerufen, u. a. dem Feuer in einer Stallung in Bellersheim. Zweimal musste der Sportplatz für die Landung des Rettungshubschraubers ausgeleuchtet werden. Zudem wurden sechs Brandsicherheitsdienste absolviert.

Neun Lehrgänge und sieben Seminare wurden besucht, zudem 23 Übungen abgehalten. Drei Feuerwehrleute durchliefen die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, sodass in Obbornhofen nun zwölf Personen unter Atemschutz eingesetzt werden können.

Mit 28 Feuerwehrleuten sowie drei Personen in der Tagesalarmbereitschaft ist die Feuerwehr breit aufgestellt. Fünf Neueintritten standen zwei Austritte gegenüber. 2020 sollen drei Jugendliche in die Einsatzabteilung übernommen werden. Dem Feuerwehrverein dankte Willa für die Unterstützung bei der Anschaffung von Helmen und Helmlampen.

Jubiläum steht bevor

Obbornhofen war im Juni erstmals Gastgeber des Kreisentscheids der Jugendfeuerwehren. Jugendfeuerwehrwart Patrick Steinke freute sich, dass die Jugendfeuerwehr um zwei auf nun 15 Mitglieder wuchs. Gemeinsam mit der Einsatzabteilung wurde im September geübt. In diesem Jahr wird die Jugendfeuerwehr 50. Daher werden die Obbornhofener Gastgeber des Zeltlagers und des Stadtpokals der Hungener Jugendfeuerwehren.

Aus der Minifeuerwehr "Firekids" wechselten 2019 drei Kinder in die Jugendfeuerwehr, berichtete Abteilungsleiterin Marianne Reichhart. Gleichzeitig kamen vier Kinder neu dazu. In Obbornhofen gibt es somit 13 Firekids. Höhepunkte im Programm 2019 waren die Besichtigungen der Berufsfeuerwehr Gießen sowie des Rettungshubschraubers in Reichelsheim. Zudem wurde mit der Minifeuerwehr Utphe geübt, es gab einen Kinonachmittag und mehrere Ausbildungen in Erster Hilfe.

Stadtrat Helmut Schmidt dankte der Feuerwehr Obbornhofen für ihre Einsatzbereitschaft. Stadtbrandinspektor Udo Träger kritisierte, dass viel zu wenig Bürger in der Feuerwehr aktiv, ja nicht einmal Mitglied im Förderverein seien: "Ein Prozent der Bevölkerung sorgt dafür, dass 99 Prozent beruhigt schlafen können." Quereinsteiger seien stets willkommen.

Hannah Sophie Steiner wurde zur Feuerwehrfrau, Kim Moser und Julia Tauchmann zur Oberfeuerwehrfrau, Johannes Jäckel und Luca Neugebauer zu Oberfeuerwehrmännern, Julian Bömeke zum Löschmeister, Jens Reitz, Jens Albach und Dominik Reichwein zum Oberlöschmeister sowie Thomas Willa zum Brandmeister befördert. Mit einem Geschenk wurde Ortwin Glockengießer aus der Einsatzabteilung verabschiedet. Nach 37 Jahren Dienst hat er die Altersgrenze von 60 Jahren erreicht.

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