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Feierstunde mit (v. l.) Stefan Kämmerer, Alexandra Kuret, Regina Schnabel und Vanessa Burg vor der Oberstufenband. FOTO: PM

Raum und Zeit für Künste

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Hungen(pm). Die Gesamtschule in Hungen hat sich 2012 als Kulturschule in Hessen beworben. Ziel der mittlerweile 20 Kulturschulen in Hessen ist es, Raum und Zeit für Künste zu schaffen, durch vielfältige und kontinuierliche Unterrichtsangebote dafür Sorge zu tragen, dass jeder Schüler das passende kreative Betätigungsfeld findet, aber auch, dass in allen Unterrichtsfächern das Potenzial der ästhetischen Zugangsweisen genutzt wird und damit Kreativität als Grundhaltung gefördert wird. Nach einer ersten erfolgreichen Zertifizierung 2015 stand nun die erneute Evaluation an, die mit der Rezertifizierung und der Erlaubnis, das Gütesiegel bis 2023 tragen zu dürfen, einen Höhepunkt im schulischen Jahreskalender darstellt.

Die Gäste der Rezertifizierungsfeier starteten mit einem Besuch des Weihnachststücks "Krabbelige Weihnachten", das die Theater-AG mit Daniel Komma selbst entwickelt und einstudiert hatte (die GAZ berichtete). Auch Masken und Bühnenbild sind in weiteren Arbeitsgemeinschaften unter der Leitung von Natascha Pranz entstanden. Unter den Zuschauern befanden sich neben den geladenen Gästen auch Schüler der umliegenden Grundschulen. Die Kulturschulbeauftragten Vanessa Burg, Stefan Kämmerer und Regina Schnabel wählten eine Garten-Metapher, um die Arbeit an einer Kulturschule zu verdeutlichen.

Constanze Schneider (Büro für Kulturelle Bildung im Hessischen Kultusministerium) überreichte das Kulturschulzertifikat an Schulleiterin Alexandra Kuret. Bürgermeister Rainer Wengorsch hob die besondere und produktive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Schule hervor. Dazu gehörten neben den regelmäßigen gemeinsamen Aktivitäten wie der Europawoche oder gemeinsame Ausstellungen auch finanzielle, materielle und räumliche Unterstützung. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von der Oberstufenband unter Leitung von Jens Kempgens und der Schulband "Kleinstadtmukke". Die Sängerinnen Charlotte Niesner und Johanna Ohly wurden von Armin Kargoscha auf der Gitarre begleitet und erzeugten bei ihren Zuhörern Begeisterung.

Dr. Arne Hogrefe (Staatliches Schulamt) schlug den Bogen von kultureller Bildung zum Weihnachtsklassiker "Stille Nacht", der 1818 erstmals erklang. Der Geburtstag des Verfassers Josef Mohr fiel mit der Rezertifizierungsfeier zusammen. Nach einem Grußwort der Elternbeiratsvorsitzenden Kerstin Roth ging man zu einem lockeren Gedankenaustausch über.

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