Wahlplakate

Pro Hungen sieht sich benachteiligt

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Hungen (pm). Die Bürgerliste Pro Hungen ist verärgert. Sie wirft dem städtischen Ordnungsamt vor, beim Aufhängen von Wahlplakaten mit zweierlei Maß zu messen. Eines der eigenen Plakate in der Bitzenstraße, dessen Hängung nicht ganz exakt der erforderlichen Mindesthöhe von 2,30 Metern entsprochen habe, sei beanstandet worden. Man habe es daraufhin abgehängt.

Nun müsse man feststellen, dass andernorts weniger streng geurteilt worden sei. Eine ganze Reihe von Wahlplakaten befinde sich »auf Augenhöhe« an Laternen, andere seien als Bodenaufsteller mitten auf dem Gehweg positioniert worden, sodass für Kinderwagen wie Rollstuhlfahrer kein Vorbeikommen mehr möglich sei. Auch nach Hinweisen ans Ordnungsamt habe sich daran nichts geändert.

Besonders stößt den Verantwortlichen von Pro Hungen allerdings ein Plakat auf: In der Bitzenstraße, genau dort, wo das Ordnungsamt der Bürgerliste Pro Hungen die Ausnahmegenehmigung versagt habe, hänge jetzt ein Plakat der Freien Wähler, deren Spitzenkandidat der Bürgermeister sei. Werde hier mit zweierlei Maß gemessen? »Um diesen Verdacht gar nicht erst weiter aufkeimen zu lassen, erwartet Pro Hungen gleiche Regeln für alle«, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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