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Von seinen Arbeitseinsätzen in der Antarktis berichtet Fritz Jantschke am 6. Dezember in Hungen in Wort und Bild. Foto: pm

Paradies in Gefahr: Vortrag über die Antarktis

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Hungen(pm). "Ist die Antarktis noch zu retten?" Unter diesem Titel lädt der Naturschutzbund Horlofftal zu einem Vortragsabend mit dem renommierten Zoologen Dr. Fritz Jantschke (Laubach) am Freitag, dem 6. Dezember, um 19.30 Uhr ins evangelische Gemeindehaus in Hungen ein. Der sechste Kontinent ist der trockenste, kälteste und menschenleerste. Trotzdem wimmelt es in der Antarktis - allerdings nur im südlichen Sommer - von Pinguinen, die hier brüten. Und Robben und Wale mästen sich in den reichen Nahrungsgründen für schlechtere Zeiten. Dazu gibt es traumhafte Eislandschaften und Eisgebirge.

Kein Wunder, dass die Antarktis inzwischen ein Geheimtipp für Naturreisen ist. Tausende von Touristen begeben sich auf Kreuzfahrtschiffen in diese entlegene Gegend. Dies ist nicht ganz unproblematisch - dennoch hat Jantschke inzwischen 23-mal internationale Reisegruppen auf diesen behutsamen Touren begleitet und betreut. Er berichtet von traumhaften Tierbegegnungen und zeigt grandiose Fotos dieses einmaligen Natur- und Tierparadieses. Er geht im Besonderen auch auf ökologisch brisante Themen ein: Fragen, ob der Klimawandel die Antarktis bedroht und einen sterbenden Kontinent hinterlässt oder ob der Tourismus eine Gefahr für diese klimatisch global bedeutsamen Kontinentallandschaften darstellt.

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