Norbert Marsfelde Spitzenkandidat

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Hungen(pm). Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Stadtverbands der CDU wurden die Kandidatenlisten für die Kommunalwahl 2021 verabschiedet. Die Liste für die Stadtverordnetenversammlung wird vom Fraktionsvorsitzenden Norbert Marsfelde aus Rodheim angeführt. Es folgt seine Stellvertreterin und Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Christine Weimer aus Hungen. Auf den dritten Platz wurde Stadtverordnetenvorsteher Karl-Ludwig Büttel aus Utphe gewählt. Die nächsten Plätze belegen die Fraktionsmitglieder Jens Große, Maria Seibert und Manfred Paul.

Der Stadtverbandsvorsitzende und Magistratsmitglied Alexander Velten folgt auf Platz 7. Auf Platz 8 und 9 stehen die derzeitigen Fraktionsmitglieder Markus Sadler und Torsten Müller. Es folgen der stellvertretene Stadtverbandsvorsitzende Stefan Elbert aus Villingen, Dr. Thilo Schwandner, Stadtverordneter Jürgen Fritz, Jonas Dietz (Junge Union) und die Magistratsmitglieder Ernst Richard Pleyer und Hans Jürgen Weber. Insgesamt umfasst die Liste 30 Kandidaten.

Außerdem wurden die Kandidaten für die Ortsbeiratslisten gewählt.

"Mit der ausgewogenen Liste sieht sich der Stadtverband hervorragend für die kommende Wahl aufgestellt", heißt es in der Pressemitteilung der Christdemokraten. Die Aufgaben der Kommunalpolitik, die aufgrund der Pandemie noch umfangreicher geworden seien, wolle man durch "konstruktive und sachgerechte Vorschläge" lösen.

Politisches Gezänk

Die CDU habe bereits vor der Pandemie ein Augenmerk auf den Ausbau der Digitaltechnik gelegt. Die aktuelle Krise zeige, dass der stetige Ausbau der Digitaltechnik unabdingbar und ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist - und somit Bestandteil des Wahlprogramms der Union.

Weiterhin müsse eine Kernaufgabe der Kommunalpolitik die Erhaltung und der Ausbau eines familienfreundlichen Umfelds sein. Hierzu gehöre zum Beispiel die Erhaltung der Vereinsförderung. Weitere Baugebiete in den Ortsteilen sollten bei gleicher Stärkung der Ortskerne ausgewiesen werden. Andere Themen sind der Erhalt und der Ausbau der Kinderbetreuung ebenso wie die Weiterentwicklung der Infrastruktur, die mit der Stadtsanierung im Bereich Gießener und Kaiserstraße bereits begonnen wurde.

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen für die Zukunft haben die Christdemokraten "mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass Personalentscheidungen politischer Mitbewerber stark diskutiert, allerdings Sachthemen, insbesondere konkrete Lösungsansätze für dringende Probleme, nicht unterbreitet werden". Die CDU setze auf diese Sachthemen sowie einen fairen und sachlichen Wahlkampf. Dieses gelte insbesondere in Zeiten der Pandemie, bei der die Bürger "sicherlich andere Probleme haben, als das politische Gezanke über Personalentscheidungen auf Kommunalwahllisten".

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