59 Vogelarten beobachtet

NABU unterwegs zum Klappersberg

  • vonred Redaktion
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Hungen(pm). Der Naturschutzbund Horlofftal hatte kürzlich zu einer Wanderung nach Unter-Widdersheim eingeladen. Der Biologe und Exkursionsleiter Wolfgang Wagner ging auf viele Entdeckungen von besonderen Pflanzen wie dem Wiesensalbei und der Karthäusernelke am Wegesrand ein und gab seine Faszination für das Dorf, das ihm seit 34 Jahren zur zweiten Heimat geworden ist, von Beginn an weiter.

Es gab auf der Tour zahlreiche Ausblicke vom alles dominierenden Klappersberg in die umgebende Landschaft. Bei dessen Aufstieg begrüßte er eine Nachtigall am Wegesrand und lockte sie durch eine Vogelstimmen-App, worauf sie mehrfach ganz nah antwortete. Wegsäumende naturnahe Gärten mit Hecken, Bäumen und anderen Kleinlebensräumen bieten vielfältige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten für zahlreiche, weniger scheue Vogelarten wie den bedrohten Gartenrotschwanz.

Wagner verstand es, den seit vielen Jahren durch extensive Weidevieh-Nutzung aufgewerteten Klappersberg als ökologisches Kleinod näherzubringen.

Nach Begegnungen mit kleineren, aber stimmgewaltigen Singvögeln wie Dorn-, Mönchs- und Klappergrasmücke sowie größeren Arten wie Rotmilan und Weißstorch hatten die Teilnehmer am Ende 59 Vogelarten beobachtet oder gehört.

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