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Zum Abschluss interpretieren die Musiker Leonard Cohens "Hallelujah".

Musiker, die sich hervorragend ergänzen

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Hungen (kjg). Trotz des heißen Sommerwetters brachte die Veranstaltung mit dem Quartett Balladeire dem Freundeskreis Schloss Hungen ein volles Haus. Balladeire gelang es, mit Liedern und Tänzen aus aller Welt sowie Elementen aus Pop, Folk, Swing und Blues das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Musikalisch führte die Reise über Amsterdam, Paris, Galizien, Argentinien, die Türkei und Amerika.

Das Quartett spielte mit Begeisterung seine Musik, die den Draht zum Publikum bildete. Alle vier Künstler repräsentieren in ihrer Musikalität eine Besonderheit. Die Multi-Instrumentalistin Corin Hild, die virtuos Blockflöte und Geige, aber auch Akkordeon spielt, und das Glockenspiel sowie das seltene Theremin, ein elektronisches Musikinstrument, bedient.

Voller Emotionen, glasklar und flexibel, mal zart und sanft, mal laut und stark, aber auch einschmeichelnd, sang die Sopranistin Christine Burock ihren Part. Auf eine Vielzahl von Instrumenten konnte Perkussionist Markus Reich zurückgreifen, dessen Liebe dem Cajon, der Djembe und den Handpans gilt. In seinem Solo riss er die Zuschauer zu ekstatischem Klatschen hin. Gitarrist HO Moritz begleitete die Songs unter anderem mit Schlagbegleitung im Zusammenspiel mit dem Perkussionisten. Vier Musiker, die sich hervorragend ergänzen.

Das Publikum dankte mit viel Beifall für die Interpretationen von "Seemann" (Rammstein), "Enjoy the Silence", "Salvatore", "Voyage, Voyage" und erhielt wunderschöne Zugaben, unter anderem eine Interpretation des "Hallelujah" (Leonhard Cohen).

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