Modellflieger erobern Villinger Himmel

Auf dem Flugplatz Villiingen starteten und landeten bei den Ferienspielen an einem Tag mehr Flieger als in Calden wohl dem ganzen Jahr. Gut, es waren Modellflieger. An deren Steuer: 17 Hungener Kinder und Jugendliche.

Hungen (con). Nahezu lautlos gleitet der Segler durch die Luft, wendet sich einmal nach links und mal nach rechts. Dann erfasst eine Windböe das Fluggerät und zieht es höher in die Luft – der Pilot sitzt aber nicht im Cockpit, sondern steht mit einer Fernbedienung am Boden. Beim Modellflugverein Milan in Villingen konnten Kinder und Jugendliche während der Ferienspiele einmal selbst das Steuer in die Hand nehmen und mit Modellen die Luft erobern.

17 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren gingen an die Startbahn. Beim Schüler-Lehrer Betrieb konnte sich jeder Teilnehmer mit Hilfe eines erfahren Fliegers selbst am Steuern eines Modellflugzeuges probieren. Start, Landeanflug und verschiedenen einfache Flugfiguren konnten so erlernt werden. Auch Flugvorführungen mit Modellhubschraubern standen auf dem Nachmittagsprogramm. "Das Fliegen macht am meisten Spa? war häufig zu hören.

Im Anschluss startete ein kleiner Wettbewerb mit Gleit-Flugzeugen – bei diesem musste ein festgelegtes Ziel aus der Distanz möglichst genau getroffen werden. Im zweiten Durchlauf musste das kleine Holzmodell dann möglichst lange in der Luft bleiben. Auf die erfolgreichsten fünf Flieger wartete jeweils ein Modellflieger als Preis: Der Erstplatzierte – der zwölfjährige William Bankowski – bekam einen Bausatz für einen Gleiter mit Gummimotor (ein Meter Spannweite). Als zweiter bekam Johannes Simon Ahrens einen ebenso großen Segler (Bausatz ohne Gummimotor). Die Plätze drei bis fünf erhielten je einen Nurflügler-Bausatz. Außerdem gab es für die ersten fünf einen Gutschein für einen Bau-Nachmittag am 10. September in der Werkstatt des JUZ Hungen. Dann werden Vorsitzender Christian Berger sowie Jugendwart Jochen Reinhardt Anleitung und Mithilfe geben.

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