Landtagswahlkampf

Mittelhessen bekommt Wasser vor Rhein-Main

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Trinkwasserknappheit, Wassersparen und Tanklaster, die Trinkwasser in einige mittelhessische Gemeinden liefern: Das waren und sind Auswirkungen, die dieser Rekordsommer mit seiner Trockenheit gebracht hat. Und immer wieder regt sich Unmut darüber, dass in Mittelhessen Wasser gespart werden soll, während das Rhein-Main-Gebiet aus den Vogelsberger Quellen versorgt wird. Dies nahmen der Bundestagsabgeordnete der FDP, Dr. Hermann Otto Solms, und der Landtagskandidat Prof. Klaus Doll zum Anlass, sich bei den Oberhessischen Versorgungsbetrieben (OVAG) in Hungen über die Wasserversorgungssituation zu informieren.

Trinkwasserknappheit, Wassersparen und Tanklaster, die Trinkwasser in einige mittelhessische Gemeinden liefern: Das waren und sind Auswirkungen, die dieser Rekordsommer mit seiner Trockenheit gebracht hat. Und immer wieder regt sich Unmut darüber, dass in Mittelhessen Wasser gespart werden soll, während das Rhein-Main-Gebiet aus den Vogelsberger Quellen versorgt wird. Dies nahmen der Bundestagsabgeordnete der FDP, Dr. Hermann Otto Solms, und der Landtagskandidat Prof. Klaus Doll zum Anlass, sich bei den Oberhessischen Versorgungsbetrieben (OVAG) in Hungen über die Wasserversorgungssituation zu informieren.

Franz Polturm, Bereichsleiter der Wasserwirtschaft, sagte, der Sommer stelle eine Extremsituation dar. "Jedoch sind unsere Grundwasserspeicher aus dem vergangenen Winter sehr gut gefüllt, sodass es zu keiner Wasserknappheit in unserem Einzugsgebiet gekommen ist", so der Chef der Wasserwirtschaft. Das Gebiet um Inheiden sei eine Besonderheit für die Region, hier betreibt die OVAG drei Brunnen. Durch einen "reichhaltigen Grundwasservorrat" sei es möglich, auch die Metropolregion mitzuversorgen, erläuterten die beiden Vorstandsmitgliedern der OVAG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold. Sollte es zu einem Versorgungsengpass kommen, werden die mittelhessischen Gemeinden bevorzugt beliefert und die Lieferungen ins Rhein-Main-Gebiet eingeschränkt. "Die Kommunen, die in diesem Sommer Probleme mit der Wasserversorgung hatten, betreiben eigene Brunnen und gehören nicht zum Versorgungsgebiet der OVAG", sagte Arnold.

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