Die Ministerin und das Schäfer-Stündchen

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Manche Themen fordern den Schalk im Nacken des Redakteurs gerade zu heraus, auch wenn es keine seriöse Überschrift gibt: War’s ein "Schäferstündchen der Ministerin", als Priska Hinz am Dienstag bei ihrer Sommertour in Hungen heimische Schäfer traf, um mit ihnen über regionales Vermarkten von Lammfleisch zu sprechen? Oder gab es da ein Ministerinnen-Stündchen mit Schäfern? Wir haben jedenfalls gelernt: Sie steht auf lecker Lamm aus der Wetterau.

Manche Themen fordern den Schalk im Nacken des Redakteurs gerade zu heraus, auch wenn es keine seriöse Überschrift gibt: War’s ein "Schäferstündchen der Ministerin", als Priska Hinz am Dienstag bei ihrer Sommertour in Hungen heimische Schäfer traf, um mit ihnen über regionales Vermarkten von Lammfleisch zu sprechen? Oder gab es da ein Ministerinnen-Stündchen mit Schäfern? Wir haben jedenfalls gelernt: Sie steht auf lecker Lamm aus der Wetterau.

Womöglich mehr als auf Pferde, wie ein Blick nach Dillenburg vermuten lässt, wo das Aus für das Hessische Landgestüt soeben öffentlich wurde – aus Gründen des Tierwohles.

Dass derlei Medaillen immer zwei Seiten haben, zeigte die Diskussion mit den Schäfern beim Stichwort Wolf: Die Einwanderer aus dem Osten sind den Schafhaltern ein Dorn im Auge aus Sorge um ihre Herden. Die Ministerin, neben der Landwirtschaft zugleich für Umweltschutz zuständig, versprach, die Thematik "mitzunehmen". Und ließ zugleich ein wenig Sympathie für Raubtiere anklingen: "Auch der Habicht...", begann Hinz ihre überaus differenzierte Entgegnung.

Aber beenden wir an dieser Stelle lieber die Wort- und Gedankenspielereien, bevor noch irgendjemand auf die abwegige Idee kommt, freche Parallelen ziehen zu wollen zwischen Ministerinnen, Wölfen und Vorlieben für Lammfleisch. (so)

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