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Die Maske und das verbindende Element

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Vor einem Jahr noch hat man sie belächelt: Touristen, die mit einem Mundschutz - äh, Mund-Nase-Bedeckung - durch die Frankfurter Innenstadt liefen. Auch im Februar hat man bei diesem Anblick noch eher die Augenbrauen hochgezogen.

Mittlerweile ist alles anders. Fast jeder Deutsche besitzt mehrere Exemplare, sie gehören zum Alltag dazu. Ob noch jemand über die Träger lächelt, ist unklar - man sieht es ja wegen der Maske selbst nicht.

Der TSV Bellersheim feierte am vergangenen Samstag sein 90-jähriges Bestehen. Als Gastgeschenk gab es dabei für alle Besucher eine Stoffmaske in den Vereinsfarben Blau-Gelb. Das ist praktisch, hat man doch so wieder ein Wechselexemplar mehr. Zudem ist Blau-Gelb eine sehr gute Kombination. Die Nachbarn vom Sportverein Traiser FC aus dem Münzenberger Stadtteil freuten sich etwa, dass dies auch ihre Vereinsfarben seien. Und auch Bürgermeister Rainer Wengorsch streifte die Maske gerne über - sind es doch auch die Hungener Stadtfarben. Da sage noch einer, Masken hätten nichts Verbindendes.pad/FOTO: PAD

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