Lese-Wanderung in der "Hungener Schweiz"

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Hungen(pm). Auf den Spuren des Hungener Malers Karl Reinhardt (1895-1980) bewegen sich Teilnehmer einer Lese-Wanderung am kommenden Sonntag, 2. Februar; Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem "Café am Markt".

Reinhardts Werke bilden die Schönheit Oberhessens und der vielgestaltigen Landschaften des vergangenen Jahrhunderts ab. Als Lehrer hatte der Maler ein besonderes Verhältnis zu seiner deutschen Muttersprache. Er verewigte seine Stimmungen, Gefühle und Gedanken in zahlreichen Gedichten, Geschichten und auch in seinem um 1930 verfassten Roman "Der Sohn des Irrbühls". Die Geschichte handelt von teilweise wahren und autobiografischen Begebenheiten aus der Zeit um die "Jahrhundertkatastrophe Erster Weltkrieg" in Hungen und besonders dem sagenumwobenen Waldquartier des "Irrbühls" sowie anderer Schauplätze.

Bei der Lese-Wanderung wird das Revier "In den Bergen" (landläufig als "Hungener Schweiz" bekannt) und nahe "Hof Graß" besucht. Die Lesung findet an ungefähren Originalschauplätzen des teilweise autobiografischen Romans statt. Man wird einiges zur Geschichte der Familie Reinhardt, ihres historischen Umfeldes in der damaligen Zeit des Kaiserreiches und der späteren Weimarer Republik erfahren. Die Veranstaltung des NABU Horlofftal ist anmelde- und kostenfrei. Weitere Informationen dazu gibt es bei Stephan Kannwischer unter Tel. 01 71/8 49 05 49.

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