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Villinger Gewerbetreibende zeigen die Bandbreite ihrer Angebote auf.

Leckere Burger treffen auf Kunstwerke aus Schnüren

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Hungen (pad). Die beiden kleinen sesamgesprenkelten Brötchenhälften liegen bereit. Julian Schmidt legt die Käsescheibe auf, arrangiert den noch vom Grill heißen Bacon, als wäre es ein Kunstwerk. Darauf kommen Soßen und - als Höhepunkt - die Frikadelle. Das Fleisch ist so zart, dass es auf der Zunge geradezu dahinschmilzt und in einem Feuerwerk von Geschmacksrichtungen badet. Die Miniburger ließen bei der Kleingewerbeausstellung "Wir von hier" in Villingen den Besuchern das Wasser im Munde zusammen laufen. Egal ob "Burgermeister", Beauty-Expertin oder Kissennäherin - die Kleingewerbetreibenden rund um Hungen hatten sich für diese Ausstellung zusammengetan, um die Vielfalt ihrer Arbeit den Besuchern zu zeigen. Zwar trübte das regnerische Wetter die Besucherzahlen ein wenig, jedoch waren die Aussteller dennoch zufrieden. Denn die, die da waren, waren an dem, was präsentiert wurde, besonders interessiert.

Saskia Weiß hatte ihre selbst genähten Kissen mit Tiermotiven mitgebracht. Nebenan konnte man sich für abendlich-romantische Stunden mit passenden Kerzen eindecken. Linda Koller und Natalie Kechter kümmerten sich um die Schönheit der Besucherinnen, Oksana Schäfer informierte über ihr Massageangebot. Was man alles mit einem Thermomix zubereiten kann, erklärte Anna Schmidt. Alles rund um die Biene gab es bei "Eichis Lädchen", nebenan konnte man das Glücksrad drehen.

Kleine und große Kunstwerke aus Fallschirmspringerschnüren fertigt Yvonne Schad an. Teils leuchten die Armbänder in hellen Farben, andere sind ein wenig dezenter. Für die künftigen Erstklässler der Grundschule Villingen hatte Schad eigens als Geschenk jeweils ein Armband mit den Namen angefertigt.

Mit "Wir von hier" wollten die Gewerbetreibenden jedoch nicht nur auf ihre Arbeit neugierig machen. Sie sammelten zudem Spenden zugunsten des Reit- und Fahrvereins Hungen. Dessen Voltigierabteilung möchte für das Training einen Simulator namens "Movie" anschaffen, der die Bewegungen des Pferdes simuliert. Rund 420 Euro kamen zusammen. Eine Neuauflage ist bereits für den 9. November in Planung.

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