Am 31. Oktober

"Langer Samstag" anstelle von Allerheiligenmarkt

  • vonPatrick Dehnhardt
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Hungen(pad). Der Allerheiligenmarkt ist der wichtigste jährliche Hungener Feiertag. Über den Markt schlendern, dabei Freunde und Bekannte treffen, für ein kleines Schwätzchen anhalten oder sich an einem der vielen Stände etwas Leckeres holen - das hat Tradition. 2020 fällt der Allerheiligenmarkt jedoch ins Wasser - wegen Covid-19. 10 000 Besucher - was in einem normalen Jahr kein Problem wäre, ist in der aktuellen Lage nicht möglich.

Auch für die Geschäftsleute der Schäferstadt ist der Allerheiligenmarkt wichtig, ist er doch für fast alle der umsatzstärkste Tag im Jahr. Kein Ersatz, aber eine kleine Alternative ist der "lange Samstag" am 31. Oktober: Zahlreiche Hungener Geschäftsleute öffnen bis 18 Uhr ihre Geschäfte und wollen mit Sonder- und Rabattaktionen für ein wenig Marktstimmung sorgen.

"Der Hungener Allerheiligenmarkt ist eine Tradition. Ich kann mich nicht erinnern, dass er jemals ausgefallen ist. Wenn man ihn von klein auf gewohnt ist, fehlt etwas", erklärt Martin Schäfer von Sport Schäfer, einer der Initiatoren des "langen Samstags". Die Besucher können am Samstag in Ruhe sowie unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln die Hungener Geschäftswelt erkunden. Gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, etwas für den Erhalt einer lebendigen Stadt zu tun - denn wer nur im Internet bestellt, muss sich über verödete Innenstädte nicht wundern.

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