Die Ferienspielkinder in Hungen verwirklichen erste künstlerische Ideen. FOTO: PM
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Die Ferienspielkinder in Hungen verwirklichen erste künstlerische Ideen. FOTO: PM

Kunst aus der Spraydose

  • vonred Redaktion
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Hungen(pm). Etwa 20 junge Sprayer haben sich unter der Markthalle am Zwenger getroffen und am Graffiti-Workshop des Hungener Ferienprogramms beteiligt. Dabei konnten die Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Andreas Wagner, in der Szene als "Dust1" bekannt, ihre künstlerischen Ideen auf einer großen Plane und auf Leinwänden verwirklichen.

Die allseits bekannte "Nase" ist beim Streichen zu Hause noch ein ungewollter Makel, beim Graffiti aber ein beliebtes Stilmittel. Kappen wiede-rum trägt man nicht nur auf dem Kopf, sondern auch auf den Spraydosen, und je nach Farbe der Kappe kommt dann aus der Düse entsprechend mehr oder weniger heraus, zielgenau oder in weitem Winkel. Freihand sprayen ist dabei genauso möglich wie die Arbeit mit Schablonen.

Auch viele Passanten interessierten sich für die entstehenden Kunstwerke. Nach dem dreistündigen Kurs blicken die Kinder nun mit ganz anderen Augen auf Graffitis, die ihnen begegnen, denn die Spanne von "hässlichen Schmierereien" bis hin zu "großer Kunst" ist groß. Die ersten handwerklichen Schritte haben sie nun selbst gelernt. Zum Abschluss durften sie ihre Graffiti-Kunstwerke mit nach Hause nehmen.

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