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Die Kunst aus Kreide

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Mit Kreide lässt sich eine langweilige graue Straße in eine tolle Spielfläche verwandeln. Ein Hüpfkästchen ist beispielsweise schnell gemalt. Kinder mit Bobbycar, Kettcar oder Tretroller malen auch mal gerne auf die Straße eine Straße - mit kurvigem Verlauf, vielen Zebrastreifen und Kreuzungen. Der Feind dieser Spielflächen ist neben dem Besen des Nachbarn - da werden die Linien so unscharf - vor allen Dingen der Regen. Andererseits lässt sich dann auch was Neues zeichnen.

Vergängliche Kunstwerke - da auch mit Kreide gezeichnet - fanden sich nun in Bellersheim. Dort hatten Maya und Nicole Pawelka Hillebrand viele Ideen, wie sie Straßen, Pflastersteine und Wände in kleine Kunstwerke verwandeln könnten. Gesagt, getan.

Unter anderem zauberten sie einen kleinen Drachen auf eine Ziegelmauer. Dieser schlängelt sich geschickt um eine Fuge - die übrigens nur als Zeichnung existiert.

Bei einem anderen Kunstwerk wurde ein Büschel Moos, welches sich tapfer durch eine Ritze im Pflaster gekämpft hat, zu den Haaren eines Männchens. Poetisch wirkt das Bild eines kleinen Schweinchens - vielleicht sogar Ferkel aus Winnie Puuh? - , das mittels Ballon aus einem Loch in der Fahrbahn aufzusteigen versucht.

Nachdenklich macht hingegen ein gezeichneter Aushang für ein Herz. Fünf Interessierte scheinen schon einen Abriss mitgenommen zu haben. Ob sich ein neuer Besitzer gefunden hat? Jedenfalls eine tolle Idee.pad/FOTO: PM

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