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Schönes Plätzchen in der Sonne: Dieter Ernst (l.), Burkhard Riedel, Brunhilde Wörner (sitzend) und Silvia Ruppel.

Idyllische Verweilmöglichkeit auf dem Gänsberg

  • vonKarl-Josef Graf
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Hungen (kjg). Als Erste konnte Brunhilde Werner von der neuen Bank auf dem Bellersheimer Gänsberg aus ihren Blick über blühende Streuobstwiesen, den Bellersheimer Kirchturm und das Dorf sowie in der Ferne den Vogelsberg mit dem Hoherodskopf und Stornfels schweifen lassen. Das sei ein wunderschönes Plätzchen, sagte sie und verwies darauf, dass die vom WM-Club 1974 Bellersheim gestiftete Bank an einem Weg stehe, der von den Senioren bei gutem und schlechtem Wetter mit und ohne Rollator fleißig genutzt werde:

»Die können jetzt Pause machen und sich ausruhen.«

Die Idee, auf dem Gänsberg eine Bank aufzustellen, hatte Dieter Ernst, der im Seniorenbeirat Hungen aktiv ist. Umgesetzt wurde sie von Peter Schuld und Burkhard Riedel vom WM-Club in handwerklicher Eigenleistung. Den Platz stellte die Markgenossenschaft Bellersheim zur Verfügung. Dieser Platz ist einmal aufgrund seiner Lage auf einer Anhöhe über Bellersheim ganz besonders, aber er ist auch gerade für Senioren oder auch Eltern mit Kindern und Kinderwagen gut erreichbar, weil der Weg asphaltiert ist. Das zeigte sich auch während der Übergabe, als immer wieder Bellersheimer vorbeikamen, stehen blieben und sich die Bank ansahen.

Riedel und Schuld sind stolz darauf, alles, einschließlich des Gestells für die Bank, selbst aus natürlichen Materialien hergestellt zu haben. Das Fundament haben sie aus Sand, Schotter und Splitt frostsicher erstellt und mit Balken eingefasst. Das Gestell hat Schuld aus Eisenprofilen hergestellt. Gemeinsam haben sie das Gestell mit Kiefer-Bohlen der Zimmerei Weil belegt. Um die Bank herum soll, wenn es auch nachts etwas wärmer ist, eine kleine Blühwiese mit Blumen und Kräutern für die Insekten entstehen. Bereits heute überlegen sie, weitere Bänke in der Bellersheimer Gemarkung aufzustellen.

Markmeisterin Silvia Ruppel von der Markgenossenschaft Bellersheim freut sich über diese ehrenamtliche private Initiative. »Da wurde toll was auf die Beine gebracht«, unterstrich sie und ergänzte, gerade in dieser Corona-Zeit sei es wichtig, dass Menschen sich ohne Gefahr, auf Abstand und in der Natur treffen können.

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