Förderprogramm Stadtumbau

Hungen tut neue Geldquelle zur Stadtentwicklung auf

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Die Fahrt nach Frankfurt hat Rainer Wengorsch am Mittwoch gerne in Kauf genommen. Von Umweltministerin Priska Hinz nahm er im "Haus am Dom" den Aufnahmebescheid für das Förderprogramm Stadtumbau entgegen. Es unterstützt eine klimaorientierte Stadtentwicklung, die dem demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel gerecht wird. Bislang bekamen 30 Städte und Gemeinden Geld aus diesem Fördertopf, Hungen kommt als einzige Kommune und Nummer 31 neu hinzu. Eine erste Bewerbung 2016 hatte nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Umso mehr freut sich Wengorsch, dass es beim zweiten Anlauf geklappt hat.

Die Fahrt nach Frankfurt hat Rainer Wengorsch am Mittwoch gerne in Kauf genommen. Von Umweltministerin Priska Hinz nahm er im "Haus am Dom" den Aufnahmebescheid für das Förderprogramm Stadtumbau entgegen. Es unterstützt eine klimaorientierte Stadtentwicklung, die dem demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel gerecht wird. Bislang bekamen 30 Städte und Gemeinden Geld aus diesem Fördertopf, Hungen kommt als einzige Kommune und Nummer 31 neu hinzu. Eine erste Bewerbung 2016 hatte nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Umso mehr freut sich Wengorsch, dass es beim zweiten Anlauf geklappt hat.

Die Förderung ist für den westlichen Bereich der Kernstadt gedacht, nämlich für den Bahnhof und sein Umfeld, die Kaiserstraße, die Gießener Straße und die angrenzenden Wohnviertel. Für dieses Jahr erhält Hungen zunächst 98 000 Euro. Damit soll ein Prozess zur Bürgerbeteiligung finanziert werden. Laut Wengorsch werden alle Anwohner und Grundstückseigentümer zum Brainstorming eingeladen. Die gesammelten Ideen sollen in weiteren Planungsschritten konkretisiert und umgesetzt werden. Fördergelder gibt es sowohl für öffentliche wie auch private Projekte.

Das Programm ist auf einen Zeitraum von zwölf Jahren angelegt. In ihrem Antrag hat die Stadt Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Euro benannt. Dazu gehören unter anderem die Erweiterung der Park&Ride-Anlage am Bahnhof, auch mit Blick auf die Reaktivierung der Horlofftalbahn. Weiter auf der Agenda stehen die Schaffung neuen Wohnraums auf privaten und öffentlichen Flächen (z.B. alte Güterhalle) und die Begrünung entlang der Bahntrasse, aber auch zwischen Friedberger Straße und Schlosswall. "Das sind die Eckpunkte", sagte Wengorsch. Alles weitere werde sich in Interaktion mit den Bürgern ergeben.

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