Die Feuerwehr belüftete das Gebäude: 27 Einsatzkräfte aus Inheiden, Trais-Horloff und Hungen halfen.

Giftige Dämpfe 

Hungen: Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst nach Arbeitsunfall - 10 Verletzte

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Bei einem Arbeitsunfall in Inheiden sind zehn Menschen verletzt worden. Giftige Dämpfe aus einer überhitzten Batterie wahren scheinbar der Auslöser für den Großeinsatz. 

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst kam es am Dienstagmorgen im Industriegebiet von Inheiden. Bei einem Arbeitsunfall wurden zehn Personen verletzt, davon mussten fünf ins Krankenhaus gebracht werden. 

Nach ersten Erkenntnissen überhitzte durch einen technischen Defekt die Batterie eines Gabelstaplers, teilte die Polizei mit. Dadurch traten giftige Dämpfe aus. Ein Trupp der Feuerwehr kontrollierte unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera die Batterie. Für den Fall, dass es zu einem Brand kommen würde, lag ein Strahlrohr bereit. 

Großeinsatz in Inheiden: Fünf Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden 

Eine Fachfirma pumpte schließlich die Säure aus der Batterie ab. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude. Im Verlauf des Einsatzes meldeten sich beim Rettungsdienst zehn Personen mit Beschwerden. Fünf Verletzte mussten zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht werden. 

Insgesamt sechs Rettungswagen, zwei Notärzte sowie ein leitender Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren vor Ort. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Inheiden, Trais-Horloff und Hungen halfen mit 27 Einsatzkräften. Den Einsatz leiteten Stadtbrandinspektor Udo Träger und Kreisbrandinspektor Mario Binsch.

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