Horror in Hungen

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Hungen (pm). Stefan Deichert, Lehrer an der Gesamtschule Hungen, debütiert als Autor nun mit seinem ersten Horror-Roman: Am Donnerstag, 13. Juni, liest er um 20 Uhr in der Aula der Gesamtschule aus "Das Heim der Wölfe".

In dem Buch wird die Geschichte eines jungen Lehrers namens Corvin an der Gesamtschule Hungen erzählt, der am ersten Schultag nach den Sommerferien vom grausamen Mord an seiner Schülerin erfährt. Er versucht, mehr über ihren Tod herauszufinden. Seine Recherchen führen ihn zu der Geschichte einer Adelsfamilie, die als Werwölfe bereits vor über 500 Jahren in dieser Gegend lebte und in einer Nacht der Sommersonnenwende über 300 Einwohner abschlachtete. Viele Indizien häufen sich und in Corvin keimt langsam ein grauenhafter Verdacht.

Tags darauf werden über ein Dutzend Leichen in unterschiedlichen Verwesungsstadien in der Nähe der Gesamtschule gefunden. Alle Opfer stammten aus der näheren Umgebung von Hungen und verschwanden immer im Abstand von einem Jahr. Unabhängig voneinander stoßen Corvin und seine neue Freundin Andrea fast zeitgleich auf die Wahrheit und damit auf die letzten Nachfahren der Adelsfamilie.

Eintritt ab 14 Jahren

Der größte Teil der Örtlichkeiten, die in und um Hungen und Wölfersheim erwähnt werden, sind ebenso real wie viele der historischen Begebenheiten. Natürlich sind die Morde in Hungen, das Gemetzel zur Sommersonnenwende im mittelalterlichen Hungen und die Adelsfamilie Niedersolm-Beundefels reine Fiktion.

Der Roman ist beim VSS Verlag erschienen und ab sofort erhältlich. Wer älter als 14 Jahre ist, ist zur Autorenlesung in der Aula der GesaHu am Donnerstag, 13. Juni, um 20 Uhr eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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