Ein heftiger Sturm hat das Dach eines Schulgebäudes der Partnerschule in Mosambik weggerissen. An Unterricht ist nicht zu denken. FOTO: PM
+
Ein heftiger Sturm hat das Dach eines Schulgebäudes der Partnerschule in Mosambik weggerissen. An Unterricht ist nicht zu denken. FOTO: PM

Hilferuf aus Mosambik

  • vonred Redaktion
    schließen

Hungen(pm). Während in Deutschland darüber gestritten wird, wie der Unterricht in der Corona-Zeit organisiert werden soll, haben Schüler und Lehrer der Hungener Partnerschule, der Uli-Seibert-Schule in Bengo/Gondala, Mosambik, zusätzlich noch ganz andere Probleme: Ende November riss ein heftiger Sturm das Dach eines Schulgebäudes für vier Klassenräume weg und hinterließ ein Bild der Zerstörung. Zerknickte Wellblechteile, Klassenräume unter Wasser, Schultische und -bänke dem Regen ausgesetzt. Verletzt wurde zwar niemand, aber an einen geregelten Schulanfang ist nach der langen Corona-Pause nicht zu denken. In der Regenzeit ist Unterricht ohne Dach unmöglich.

Die Sanierungsarbeiten werden laut Kostenvoranschlag rund 11 000 Euro kosten - Geld, was der Verein Schulpartnerschaft Mosambik e. V. (noch) nicht hat. Der Verein ist dabei, Spenden einzusammeln und Vorschläge zu formulieren, wie noch im Dezember die fehlenden Mittel aufgebracht werden können.

Die Vereinsmitglieder bitten alle Mitglieder der Schulgemeinde, Mitbürger und Unternehmen darum, Mitgefühl zu zeigen und dabei zu helfen, dass möglichst bald der Unterrichtsbetrieb mit trockenen Füßen wieder beginnen kann.

Spenden können auf die folgenden Konten der Schulpartnerschaft mit Mosambik. e. V. (GeSaHu), eingezahlt werden: Bei der Volksbank Mittelhessen: IBAN DE59 5139 0000 0081 3333 19 sowie bei der Sparkasse Laubach-Hungen: IBAN DE41 5135 2227 0001 0103 88.

Das Stichwort lautet Uli-Seibert-Schule. Um Spendenbescheinigungen ausstellen zu können, sind Name und Anschrift auf dem Überweisungsträger erforderlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare