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Der neue Anbau schmiegt sich an das bestehende Kirchengebäude an.

Gotteshaus mit Leben füllen

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Hungen (pm). Mit einem Festgottesdienst feierte die neuapostolische Kirchengemeinde Hungen den Wiederbezug ihres Kirchengebäudes. Es war in den vergangenen Monaten umgestaltet und durch einen Anbau erweitert worden.

Bischof Gerd Kisselbach übergab am vergangenen Sonntag das Gebäude stellvertretend für die Gemeinde an Gemeindevorsteher Michael Ehrnsperger. Kisselbach lud in seiner Predigt anlässlich dieses feierlichen Datums die Gemeindemitglieder ein, dieses Gotteshaus mit Leben zu füllen, zusammen zu kommen um Gemeinschaft zu pflegen. Kapitel 2 Vers 42 der Apostelgeschichte - »Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet« - stellte er ins Zentrum seiner Worte.

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen konnte pandemiebedingt nur ein kleiner Teil der Gemeinde vor Ort sein. Der Gottesdienst wurde daher per Internet-Livestream via YouTube in den Kirchenbezirk Gießen übertragen. Thomas Brunotte (Orgel und Piano) und Sarah Leibrecht (Violine) sorgten für den musikalischen Rahmen.

Im Anschluss an den Gottesdienst sprach Hungens Bürgermeister Rainer Wengorsch ein Grußwort. Er lobte den Einsatz der Gemeindemitglieder und die gelungene architektonische Umsetzung der Baumaßnahme.

Das Kirchengebäude mit dem umgestalteten Eingangsbereich erhielt einen Anbau, der die Möglichkeiten der Betreuung und Unterrichtung von Kindern verbessern soll. Zudem dient er als teilbarer multifunktionaler Raum für Zusammenkünfte der Senioren oder der Jugend. Der modulare Anbau wurde zusätzlich mit einer Küchenzeile und einer Toilette ausgestattet.

Der Gottesdienstsaal erhielt, neben einem neuen Anstrich sowie einem umgestalteten Altarbereich, auch einen neuen Bodenbelag und neue Fenster. Wand- und Deckenflächen sind hell und freundlich gestaltet. In allen Räumen wurde die Technik modernisiert. Eine behindertengerecht ausgestattete Toilette im Foyer sorgt für ein barrierefreies modernes Kirchengebäude.

Ein Tag der offenen Tür mit Gemeindefest, zu dem auch Vertreter der Hungener Kirchen und Glaubensgemeinschaften eingeladen werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, wenn es die Pandemielage zulässt.

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