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Gestiegene Sicherheitsaspekte berücksichtigt

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Von: Redaktion

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Manuela Kluge und Rainer Wengorsch und die neuen Fahrradständer am Freibad. © pv

Hungen (pm). Um es den Langfingern so schwer wie möglich zu machen, sind am Freibad und am Inheidener/Trais-Horloffer See neue Fahrradabstellanlagen installiert worden. Die neuen Fahrradständer ermöglichen es, die Zweiräder besser anzuschließen.

»Wir wollen das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel in Hungen mit dieser Maßnahme weiter fördern. Dafür schaffen wir weitere sicherere Abstellmöglichkeiten«, sagte Bürgermeister Rainer Wengorsch.

Am Freibad ist eine Abstellanlage für über 50 Fahrräder installiert worden, welche den gestiegenen Sicherheitsaspekten gerecht wird und vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hinsichtlich Sicherheit und Handhabung empfohlen wird. Die Bügel haben einen Abstand von 80 Zentimetern, damit auch Fahrräder, die mit Gepäcktaschen ausgestattet sind, dort abgestellt werden können.

Zwar gab es am Freibad bereits über 140 Fahrradständer. Dabei handelte es sich aber um Vorderradhalter aus den 60er Jahren. Diese bieten weder genug Sicherheit vor Diebstahl, noch ausreichend Halt und können die Felge des Vorderrades beschädigen. Außerdem waren die Abstände zueinander sehr gering, wodurch die Nutzung der Abstellanlage erschwert wurde. Aus diesen Gründen werden von Freibadbesuchern häufiger alternative Abschließmöglichkeiten wie Zäune oder Schilder in der Nähe des Freibades genutzt.

Am See sind 17 Fahrradbügel auf Inheidener Seite und fünf auf Trais-Horloffer Seite mit Beschwerungspollern entstanden. Davon sind fünf Abstellplätze für Kinderfahrräder konzipiert. Die Fahrradbügel können bei Veranstaltungen auch an eine andere Stelle versetzt werden.

Zur Umsetzung des Vorhabens wurde im Jahr 2019 ein Förderantrag über die Nationale Klimaschutzinitiative beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit für vier Standorte gestellt. Der Förderantrag wurde mit einer Förderquote von 60 Prozent für die Jahre 2021 und 2022 bewilligt. FOTO: PM

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